Viele Kunden beginnen ihre Produktsuche direkt bei Amazon. Wer dort mit seinem Angebot erst auf der dritten Ergebnisseite auftaucht, verkauft wenig, auch wenn Preis und Qualität stimmen. Als Amazon SEO Agentur kümmert sich SEO NW um die Teile Ihrer Produktdetailseiten, die über die Auffindbarkeit entscheiden: die Begriffe, mit denen Kunden suchen, und wie Ihre Seiten diese Begriffe aufnehmen.
Amazon selbst beschreibt Amazon SEO als Bündel von Maßnahmen, mit denen Händler die Sichtbarkeit von Produkten und Marken in den Suchergebnissen verbessern, etwa durch Keyword-Recherche, bessere Titel und Beschreibungen, Fotos und Preise [1]. Auch die deutsche Verkäuferseite von Amazon nennt relevante Begriffe in Titel, Beschreibung und Produktinformationen als Schlüssel für ein besseres organisches Ranking [2].
Für wen sich Amazon SEO lohnt
Die Leistung richtet sich an Händler, die bereits auf Amazon verkaufen oder den Start planen, und an Hersteller, die ihre Marke dort selbst vertreten. Besonders viel bringt die Arbeit, wenn ein Sortiment über Jahre gewachsen ist und die Produktseiten von verschiedenen Leuten mit unterschiedlichem Anspruch angelegt wurden. Dann stehen oft Herstellertexte neben selbst geschriebenen Beschreibungen, Titel folgen keinem einheitlichen Muster, und wichtige Suchbegriffe fehlen ganz.
In unseren Projekten sehen wir außerdem häufig zwei Fälle. Im ersten verkauft ein Produkt gut über Werbung, findet aber organisch kaum statt, weil die Seite die Begriffe der Kunden nicht enthält. Im zweiten bekommt eine Seite viele Aufrufe, aber kaum Käufe, weil Bilder oder Aufzählungspunkte die naheliegenden Fragen nicht beantworten. Beide Fälle lassen sich mit einer gezielten Überarbeitung angehen.
Wer erst wenige Produkte anbietet, braucht selten ein großes Projekt. Dann reicht es oft, die drei bis fünf wichtigsten Seiten gründlich zu überarbeiten und die Vorlage danach selbst auf weitere Produkte zu übertragen.
Wie die Amazon-Suche Produkte auswählt
Amazon veröffentlicht seinen Suchalgorithmus nicht im Detail. Was der Konzern selbst sagt, reicht aber für die Arbeit aus. Kunden suchen über das Suchfeld, filtern nach Liefertag, Kundenbewertungen und Preis und vergleichen dann die Angebote auf der Ergebnisseite [1]. Der Bestseller-Rang zeigt, wie gut sich ein Produkt in seiner Kategorie verkauft [1]. Laut Amazon können außerdem die Qualität des Angebots und der Zustand des Verkäuferkontos in die Platzierung einfließen [1].
Daraus folgt eine einfache Arbeitsregel: Ein Produkt muss die Begriffe enthalten, mit denen gesucht wird, und es muss nach dem Klick überzeugen, damit es verkauft. Gute Texte ohne passende Suchbegriffe bleiben unsichtbar. Passende Suchbegriffe auf einer schwachen Seite bringen Klicks, aber keine Käufe.
Sprechen wir über Ihre Website
Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.
Was wir an Ihren Produktseiten optimieren
Wir gehen jede wichtige Produktdetailseite Abschnitt für Abschnitt durch und schreiben sie so um, dass Kunden und Suche dieselbe klare Information bekommen.

Produkttitel
Der Titel ist das stärkste Feld. Amazon nennt eine Obergrenze von 200 Zeichen und empfiehlt, nicht mehr als 60 Zeichen zu nutzen [1]. Diese und die folgenden Grenzen stammen aus Amazons Leitfaden für den US-Marktplatz und können für amazon.de abweichen. Ein guter Titel nennt laut Amazon den Produkttyp, die Marke und wichtige Merkmale wie Farbe oder Größe [1]. Wir prüfen außerdem die Vorgaben Ihrer Kategorie im Verkäuferkonto, weil sie je nach Produktgruppe abweichen können.
Aufzählungspunkte und Beschreibung
In den Aufzählungspunkten stehen die Details, die Kunden vor dem Kauf wissen wollen. Amazons US-Leitfaden empfiehlt, jeden Punkt mit einer kurzen Bezeichnung zu beginnen und die Erklärung auf höchstens 100 Zeichen zu halten [1]. Die Beschreibung bietet Platz für Material, Maße, Pflegehinweise und Garantie [1]. Keyword-Stuffing, also das wiederholte Einstreuen derselben Begriffe, kann laut Amazon das Einkaufserlebnis verschlechtern und den Rankings schaden [1]. Wir schreiben deshalb natürlich und verwenden Varianten statt Wiederholungen.
Suchbegriffe im Backend
Im Katalog eines Produkts lassen sich Suchbegriffe hinterlegen, die Kunden nicht sehen, die aber bei der Platzierung für bestimmte Suchen helfen können [1]. Dort gehören Synonyme, Abkürzungen und andere Namen für das Produkt hin, keine doppelten oder unpassenden Wörter. Amazon rät zu Kleinbuchstaben, Leerzeichen als Trenner und dem Verzicht auf Artikel und Präpositionen [1]. Die genaue Längengrenze des Feldes prüfen wir im jeweiligen Verkäuferkonto, weil sie je Marktplatz verschieden sein kann.
Produktbilder
Bilder zeigen, was sich schwer beschreiben lässt. Amazon empfiehlt mehrere Ansichten aus verschiedenen Winkeln, klare und gut ausgeleuchtete Aufnahmen auf weißem Hintergrund und ein Produkt, das mindestens 85 Prozent des Bildes füllt [1]. Für Bilder lässt sich ein Alternativtext hinterlegen, der das Motiv in einem einfachen Satz mit ein bis zwei Suchbegriffen beschreibt [1].
A+ Content für Markeninhaber
Marken, die in der Amazon Brand Registry eingetragen sind, können ihre Detailseiten mit A+ Content um Text, Bilder, Videos und Vergleichstabellen erweitern. Laut Amazon ist das für registrierte Marken kostenlos [1]. Wir planen diese Module so, dass sie Fragen beantworten, die in Bewertungen und Kundenfragen immer wieder auftauchen.
Varianten und Produktfamilien
Bei Produkten in mehreren Farben, Größen oder Mengen entscheidet der Aufbau der Produktfamilie mit darüber, wie übersichtlich die Ergebnisse für Kunden aussehen. Wir prüfen, ob Varianten sinnvoll zusammengefasst sind, ob jede Variante die richtigen Merkmale trägt und ob Titel und Aufzählungspunkte innerhalb einer Familie einheitlich aufgebaut sind. Gerade bei gewachsenen Sortimenten finden sich hier doppelt angelegte Produkte oder Varianten, die unter einem falschen Oberbegriff hängen.
Keyword-Recherche für Amazon
Am Anfang steht die Frage, welche Begriffe Ihre Kunden in das Amazon-Suchfeld tippen. Amazon nennt dafür die Vorschläge des Suchfelds, die Angebote der Konkurrenz und eigene Werkzeuge wie den Product Opportunity Explorer [1]. Wer eine Marke registriert hat, bekommt zusätzlich Auswertungen wie das Dashboard zur Suchanfragenleistung und die häufigsten Suchbegriffe [1].

Wir unterscheiden dabei kurze, allgemeine Begriffe mit viel Wettbewerb von längeren, genaueren Suchanfragen. Amazon weist darauf hin, dass lange Suchanfragen seltener gesucht werden, wegen der klareren Kaufabsicht aber besser verkaufen können [1]. Die Methode ähnelt der Recherche für Google, die wir auf der Seite Keyword-Recherche beauftragen beschreiben. Die Suchbegriffe auf Amazon sind aber oft kürzer und näher am Kauf.
So läuft die Zusammenarbeit ab
- Bestandsaufnahme: Wir sehen uns Ihre wichtigsten Produkte an, die Detailseiten, Bewertungen und die direkte Konkurrenz.
- Recherche: Für jede Produktgruppe entsteht eine Liste der Suchbegriffe mit Einschätzung von Nachfrage und Wettbewerb.
- Überarbeitung: Wir schreiben Titel, Aufzählungspunkte, Beschreibung und Backend-Begriffe neu und geben Hinweise zu Bildern.
- Einpflege: Sie oder Ihr Team spielen die Texte im Verkäuferkonto ein. Auf Wunsch erledigen wir das mit einem eingeschränkten Zugang.
- Kontrolle: Nach einigen Wochen vergleichen wir Platzierungen, Sitzungen und Verkäufe mit dem Ausgangsstand und passen nach.
Werbung über Sponsored Products kann Angebote zusätzlich in der Suche nach vorne bringen [1]. Wir betreuen keine Werbekampagnen, stimmen die Texte aber mit Ihrer Werbeagentur ab, damit Anzeigen und organische Platzierungen dieselben Begriffe tragen.
Amazon und der eigene Onlineshop
Viele Händler verkaufen gleichzeitig auf Amazon und im eigenen Shop. Wenn beide Seiten dieselben Herstellertexte nutzen, konkurrieren sie bei Google miteinander. Wir sorgen dafür, dass Ihre Shopseiten eigene Texte haben und dass die Begriffe trotzdem zusammenpassen. Wie das im Detail geht, steht im Ratgeber Amazon- und Google-Produktseiten abstimmen. Ob sich der Marktplatz neben dem eigenen Shop lohnt, klärt der Ratgeber Marktplätze und eigener Shop.

Für den eigenen Shop gibt es unsere Leistung E-Commerce-SEO.
Was Amazon SEO kostet
Der Aufwand hängt von der Zahl der Produkte und Varianten ab. Einzelne Produktseiten rechnen wir nach Stunden ab, zu 200 Euro netto je Stunde von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr. Für größere Sortimente lohnt sich ein Monatspaket wie SEO-Boost mit 25 Stunden für 2.500 Euro netto im Monat. Alle Pakete finden Sie auf der Preisseite.
Was wir nicht versprechen
Niemand außerhalb von Amazon kennt die genaue Gewichtung der Suche, und sie ändert sich. Wir versprechen deshalb keine bestimmte Platzierung. Preis, Lagerbestand, Lieferzeit und Bewertungen beeinflussen den Erfolg ebenfalls, und auf diese Punkte haben wir als SEO-Dienstleister nur beratend Einfluss. Was wir liefern, sind sauber recherchierte Begriffe, überzeugende Produktseiten und eine ehrliche Auswertung, was sich verändert hat.
Sie möchten wissen, wie viel Potenzial in Ihren Amazon-Angeboten steckt? Im Erstgespräch für 1 Euro sehen wir uns gemeinsam zwei oder drei Ihrer Produkte an und sagen Ihnen, wo wir anfangen würden. Begriffe rund um das Thema erklärt das Glossar unter Amazon SEO.
- Organisation Amazon SEO: 7 ways to improve your product's search rankings. Amazon (Sell on Amazon). Stand 03.09.2025. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation E-Commerce 2026: Alles, was Sie wissen müssen. Amazon (Verkaufen bei Amazon, DE). Stand 14.04.2025. abgerufen am 30.10.2026
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Amazon SEO und Google SEO?
Beide drehen sich um Suchbegriffe und gute Inhalte. Bei Amazon steht der Kauf im Vordergrund, deshalb zählen neben dem Text auch Verkaufszahlen, Preis und Kontozustand. Google bewertet dagegen ganze Websites und viele Arten von Inhalten.
Wie lange dauert es, bis Änderungen wirken?
Neue Texte sind nach dem Einpflegen sofort sichtbar. Ob sie die Platzierung verbessern, zeigt sich erst über einige Wochen, weil auch Klicks und Verkäufe einfließen. Wir vergleichen deshalb mit dem Stand vor der Überarbeitung.
Brauche ich die Amazon Brand Registry?
Für die Grundoptimierung nicht. Mit eingetragener Marke bekommen Sie aber zusätzliche Auswertungen zu Suchbegriffen und können A+ Content nutzen, was laut Amazon für registrierte Marken kostenlos ist.
Betreuen Sie auch Amazon-Werbung?
Nein, Werbekampagnen übernehmen wir nicht. Wir stimmen die Texte aber mit Ihrer Werbebetreuung ab, damit Anzeigen und organische Platzierungen dieselben Begriffe nutzen.
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Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.
Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.



