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Backlink-Analyse beauftragen

Eine Backlink-Analyse zeigt, welche fremden Websites auf Ihre Seiten verlinken, wie stark und vertrauenswürdig diese Links sind und ob darunter Spam steckt. Wenn Sie die Backlink-Analyse bei SEO NW beauftragen, bekommen Sie eine bewertete Liste, eine Einschätzung des Risikos und konkrete nächste Schritte.

Bunte Fäden verbinden Stecknadeln auf einer Korkwand in einem ruhigen Büro im seitlichen Licht
Bild: KI-generiert

Links von anderen Websites gehören seit Beginn der Websuche zu den Signalen, mit denen Suchmaschinen Seiten einordnen. Welche Links auf Ihre Website zeigen, haben Sie aber nur teilweise selbst in der Hand. Manche entstehen durch gute Arbeit, andere durch alte Agenturen, Verzeichnisdienste oder automatisierte Spamseiten. Wenn Sie bei SEO NW eine Backlink-Analyse beauftragen, bekommen Sie ein klares Bild davon, was da draußen über Ihre Domain existiert und was daraus folgt.

Die Analyse beantwortet drei Fragen. Wie ist Ihr Linkprofil aufgebaut? Gibt es Links, die ein Risiko darstellen? Und wo liegen ungenutzte Chancen, zum Beispiel Seiten, die oft verlinkt werden, aber intern schlecht angebunden sind?

Ein Anlass ist fast immer ein Verdacht oder eine Veränderung. Typische Fälle aus unserer Praxis sind:

  • Die Sichtbarkeit ist ohne erkennbaren technischen Grund gesunken.
  • Eine frühere Agentur hat Links gekauft oder getauscht, und niemand weiß genau, wo.
  • In der Search Console ist eine manuelle Maßnahme wegen unnatürlicher Links erschienen.
  • Vor einem Domain-Umzug oder einer Migration soll klar sein, welche Seiten die wertvollsten Links haben.
  • Sie planen Linkaufbau und wollen wissen, wo Sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen.

Für die meisten Websites ist eine Backlink-Analyse eine einmalige oder gelegentliche Aufgabe. Sie wird regelmäßig nötig, wenn Ihre Branche stark umkämpft ist oder wenn Sie aktiv Links aufbauen.

Datenquellen und Vorgehen

Kein Werkzeug sieht alle Links im Internet. Wir kombinieren deshalb mehrere Quellen. Die wichtigste ist die Google Search Console. Ihr Bericht "Links" zeigt eine Auswahl der externen und internen Links, die Google im Laufe der Zeit gefunden hat, darunter die meistverlinkten Seiten, die verweisenden Websites und die häufigsten Linktexte [1]. Google weist selbst darauf hin, dass der Bericht nicht alle Links enthält, dass Tabellen auf 1.000 Zeilen begrenzt sind und dass nicht angegeben wird, ob ein Link als nofollow markiert ist [1].

Frau sortiert ausgedruckte Blätter auf einem aufgeräumten Schreibtisch, daneben Tasse und Lesebrille
Bild: KI-generiert

Diese Lücken füllen wir mit den Daten kommerzieller Backlink-Datenbanken, die eigene Crawler betreiben. Die Werte dieser Werkzeuge sind Schätzungen. Eine Kennzahl wie eine "Domain-Stärke" oder ein "toxischer Link" stammt vom jeweiligen Anbieter und wird von Google nicht verwendet. Wir nutzen sie als ersten Hinweis und sehen uns auffällige Links einzeln an.

Das Vorgehen in Schritten:

  1. Export aller verfügbaren Linkdaten aus Search Console und Datenbanken, Abgleich und Entfernen von Dubletten.
  2. Gruppierung nach verweisender Domain, weil viele Links von derselben Website anders zu bewerten sind als viele verschiedene Websites.
  3. Prüfung der Linkziele: Welche Ihrer Seiten werden verlinkt, und funktionieren diese Adressen noch?
  4. Bewertung der Linkquellen nach Thema, Qualität, Linktext und Art des Links.
  5. Abgleich mit der Konkurrenz: Welche Websites verlinken auf Mitbewerber, aber nicht auf Sie?

Sprechen wir über Ihre Website

Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.

Maßstab für die Bewertung sind die Spamrichtlinien von Google. Als Linkspam nennt Google unter anderem gekaufte oder verkaufte Links, übermäßigen Linktausch, automatisch erzeugte Links, bezahlte Artikel mit Links, versteckte Links in Widgets und Footer-Links, die über viele Websites verteilt sind [2]. Bezahlte Links sind laut Google erlaubt, wenn sie mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" gekennzeichnet sind [2]. Google empfiehlt für Werbung und bezahlte Platzierungen bevorzugt den Wert sponsored [3].

Lupe auf einem alten Holztisch neben einem Seil und einigen Kettengliedern im warmen Lampenlicht
Bild: KI-generiert

In der Praxis fallen riskante Links durch Muster auf: viele Links mit exakt demselben kommerziellen Linktext, Netzwerke von Websites mit gleichem Aufbau und wechselnden Themen, Artikelseiten, die ausschließlich aus Gastbeiträgen mit Links bestehen, oder plötzliche Wellen von Links aus Ländern, in denen Sie gar nicht tätig sind. Ein einzelner schwacher Link ist dagegen kein Problem. Jede Website sammelt mit der Zeit Links von Scraper-Seiten und automatischen Verzeichnissen.

Der Vergleich mit der Konkurrenz

Ein Linkprofil lässt sich nur im Verhältnis bewerten. Hundert verweisende Domains können in einer kleinen Nische viel sein und in einem umkämpften Markt wenig. Wir sehen uns deshalb die Websites an, die für Ihre wichtigsten Suchbegriffe vor Ihnen stehen, und vergleichen Art und Herkunft ihrer Links mit Ihren.

Dabei geht es weniger um die reine Zahl als um die Frage, welche Arten von Quellen in Ihrer Branche üblich sind. Verlinken Fachverbände, regionale Zeitungen, Hochschulen, Händlerlisten von Herstellern oder Veranstalter von Messen auf Ihre Wettbewerber? Solche Quellen sind oft auch für Sie erreichbar, weil sie auf echten Beziehungen beruhen. Daraus entsteht eine Liste von Gelegenheiten, die sich mit vertretbarem Aufwand angehen lassen.

Gleichzeitig zeigt der Vergleich, wo Mitbewerber mit fragwürdigen Methoden arbeiten. Wenn ein Konkurrent heute mit gekauften Links vorne steht, kann sich das mit dem nächsten Spam-Update ändern, und wer nachzieht, trägt dasselbe Risiko.

Ist eine Disavow-Datei nötig?

Viele Anbieter empfehlen, verdächtige Links pauschal über das Google-Tool "Links für ungültig erklären" zu entwerten. Google sieht das zurückhaltender. Laut Search-Console-Hilfe kann Google in den meisten Fällen ohne zusätzliche Hilfe beurteilen, welche Links vertrauenswürdig sind, sodass die meisten Websites das Tool nicht brauchen [4]. Sinnvoll ist es nach Google nur, wenn eine erhebliche Anzahl von Spam-, künstlichen oder minderwertigen Links auf Ihre Website zeigt und diese Links eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder wahrscheinlich auslösen werden [4].

Zuerst sollten solche Links nach Möglichkeit entfernt werden, etwa durch eine Anfrage beim Betreiber der verlinkenden Website [4]. Erst wenn das nicht gelingt, kommt die Disavow-Datei ins Spiel. Sie ist eine Textdatei mit einer URL oder Domain pro Zeile, Domains stehen mit dem Präfix "domain:". Die Datei darf höchstens 100.000 Zeilen haben und 2 MB groß sein [4]. Nach dem Hochladen kann es einige Wochen dauern, bis Google die Liste berücksichtigt [4]. Für Domain-Properties der Search Console steht das Tool nicht zur Verfügung, es braucht eine URL-Präfix-Property [4].

Eine falsch angelegte Disavow-Datei kann wertvolle Links entwerten. Wir erstellen sie deshalb nur, wenn die Analyse den Bedarf zeigt, und dokumentieren jeden Eintrag mit Grund.

Was Sie am Ende bekommen

Das Ergebnis ist ein Bericht in verständlicher Sprache mit einer Tabelle aller verweisenden Domains und unserer Einschätzung. Dazu gehören:

Zwei Personen sehen sich an einem Besprechungstisch einen geklammerten Papierstapel an, daneben Kaffeetassen
Bild: KI-generiert
  • eine Zusammenfassung des Linkprofils mit Stärken und Schwächen,
  • die Liste der Links, die wir für riskant halten, mit Begründung,
  • eine Empfehlung, ob Entfernen, Disavow oder Abwarten der richtige Weg ist,
  • verlinkte Seiten, die heute auf einen Fehler oder eine Weiterleitungskette führen,
  • Ansatzpunkte für neuen Linkaufbau aus dem Vergleich mit der Konkurrenz.

Verlinkte Adressen, die nicht mehr existieren, sind ein schneller Gewinn. Wenn eine fremde Website auf eine Seite zeigt, die heute einen 404-Fehler liefert, geht der Nutzen dieses Links verloren. Eine passende Weiterleitung holt ihn zurück. Gute interne Anbindung der stark verlinkten Seiten gehört ebenfalls dazu, siehe interne Verlinkung optimieren.

Nach der Analyse: Linkaufbau oder Penalty-Hilfe

Je nach Ergebnis geht es unterschiedlich weiter. Liegt eine manuelle Maßnahme vor, übernehmen wir die Bereinigung und den Antrag auf erneute Überprüfung, beschrieben unter Penalty-Hilfe. Ist das Profil sauber, aber dünn, folgt der Aufbau neuer Erwähnungen und Links über die OffPage-Optimierung. Wer die Bewertung lieber selbst üben möchte, findet eine Anleitung im Ratgeber Backlinks prüfen und bewerten und im Glossar unter Disavow.

Kosten und Dauer

Der Aufwand hängt vor allem von der Zahl der verweisenden Domains ab. Kleine Websites mit einigen Hundert verweisenden Domains prüfen wir meist in wenigen Arbeitstagen, große Profile brauchen entsprechend länger. Wir rechnen nach Stunden ab, zu 200 Euro netto je Stunde von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr, und nennen Ihnen vorher eine Schätzung. Im Paket SEO-Boost für 2.500 Euro netto im Monat gehört OffPage-Arbeit zum Umfang. Übersicht aller Pakete auf der Preisseite.

Sie vermuten, dass alte Links Ihre Website bremsen? Im Erstgespräch für 1 Euro sehen wir uns gemeinsam die ersten Daten an und sagen Ihnen, ob eine vollständige Analyse nötig ist.

  1. Organisation Bericht "Links". Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
  2. Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand 02.09.2026. abgerufen am 30.10.2026
  3. Organisation Ausgehende Links für SEO eingrenzen. Google Search Central. Stand 08.03.2026. abgerufen am 30.10.2026
  4. Organisation Links zu Ihrer Website für ungültig erklären. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026

Häufige Fragen

Wie oft sollte man Backlinks prüfen?

Für die meisten Websites reicht eine gründliche Prüfung bei Anlass, etwa bei Sichtbarkeitsverlust oder vor einem Umzug. Wer aktiv Links aufbaut oder in einem umkämpften Markt arbeitet, sollte das Linkprofil laufend beobachten.

Schaden mir Spamlinks, die ich nicht selbst gesetzt habe?

Meist nicht. Laut Google kann die Suche in den meisten Fällen selbst beurteilen, welche Links vertrauenswürdig sind. Kritisch wird es vor allem bei vielen künstlichen Links, die eine manuelle Maßnahme auslösen können.

Welche Daten brauchen Sie von mir?

Am besten einen Lesezugriff auf die Google Search Console. Google empfiehlt selbst, externen Dienstleistern zunächst nur Lesezugriff zu geben. Den Rest holen wir aus eigenen Werkzeugen.

Erstellen Sie auch die Disavow-Datei?

Ja, wenn die Analyse zeigt, dass sie nötig ist. Wir dokumentieren jeden Eintrag mit Begründung, damit Sie später nachvollziehen können, warum ein Link entwertet wurde.

Was kostet eine Backlink-Analyse?

Wir rechnen nach Aufwand ab, zu 200 Euro netto je Stunde von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr. Vorab bekommen Sie eine Schätzung, die sich nach der Zahl der verweisenden Domains richtet.

Erstgespräch vereinbaren

Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.

Erstgespräch für 1 €. Ihre Angaben gehen an 301@seo-manager.info und dienen nur der Antwort. Datenschutz. Lieber sprechen? 0800 188 7 100, rund um die Uhr.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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