Die Google Search Console ist die direkteste Verbindung zwischen Ihrer Website und Google. Sie zeigt, bei welchen Suchanfragen Ihre Seiten erscheinen, wie oft sie angeklickt werden, welche Seiten im Index stehen und welche nicht, ob es Probleme mit Ladezeit oder strukturierten Daten gibt und ob Google eine manuelle Maßnahme verhängt hat. Das Werkzeug ist kostenlos. Trotzdem ist es auf vielen Websites gar nicht oder nur halb eingerichtet, etwa nur für eine Variante der Domain oder mit dem Zugang eines ehemaligen Mitarbeiters.
SEO NW übernimmt die Search-Console-Einrichtung als Agentur. Wir richten die richtigen Properties ein, bestätigen die Inhaberschaft, reichen Sitemaps ein, vergeben Rechte sauber und zeigen Ihrem Team, welche Berichte im Alltag wichtig sind.
Domain-Property oder URL-Präfix?
Die erste Entscheidung ist die Art der Property. Die Search Console unterscheidet zwei Arten von Website-Properties. Eine Domain-Property umfasst die Domain mit allen Subdomains wie www oder m und allen Protokollen wie http und https. Eine URL-Präfix-Property enthält nur Adressen mit genau dem angegebenen Präfix, einschließlich des Protokolls [1]. Für eine Domain-Property muss die Inhaberschaft über einen DNS-Eintrag bestätigt werden [1].

In den meisten Fällen empfehlen wir eine Domain-Property als Hauptansicht, weil sie alle Varianten Ihrer Website zusammenfasst und nichts übersieht. Zusätzlich legen wir URL-Präfix-Properties an, wo das sinnvoll ist: etwa für einzelne Sprachverzeichnisse wie /en/ oder /fr/, deren Daten getrennt ausgewertet werden sollen, oder wenn ein Werkzeug eine solche Property voraussetzt. Google selbst empfiehlt URL-Präfix-Properties, wenn Daten nach Pfaden oder Protokollen eingeschränkt werden sollen [1]. Ein Konto kann bis zu 1.000 Properties umfassen [1].
Ein praktischer Hinweis: Das Tool "Links für ungültig erklären" steht für Domain-Properties nicht zur Verfügung [2]. Wer es benötigt, braucht zusätzlich eine URL-Präfix-Property.
Bestätigung der Inhaberschaft
Bevor die Search Console Daten zeigt, müssen Sie belegen, dass Ihnen die Website gehört. Für Domain-Properties geschieht das über einen Eintrag in den DNS-Einstellungen Ihrer Domain. Für URL-Präfix-Properties gibt es weitere Wege, etwa eine hochgeladene HTML-Datei oder ein Meta-Tag im Quelltext [7]. Die Search Console prüft regelmäßig, ob der Nachweis noch vorhanden ist. Wenn nicht, werden Sie benachrichtigt, und die Berechtigungen laufen nach einer Kulanzfrist ab [7].
Die DNS-Bestätigung ist der stabilste Weg, weil sie bei einem Relaunch oder einem Wechsel des Systems erhalten bleibt. Eine Datei oder ein Meta-Tag verschwinden dagegen leicht, wenn eine Website neu aufgesetzt wird, und dann verliert die Property ihre Bestätigung. Wir richten die Bestätigung so ein, dass sie unabhängig vom CMS funktioniert, und arbeiten dafür mit Ihrem Hoster oder Domainanbieter zusammen.
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Nutzer und Rechte
In der Search Console gibt es Inhaber und Nutzer mit unterschiedlichen Rechten. Nur Inhaber können anderen Personen Berechtigungen erteilen [3]. Die Inhaberschaft sollte deshalb bei Ihrem Unternehmen liegen, idealerweise bei einem Konto, das nicht an eine einzelne Person gebunden ist, die das Unternehmen irgendwann verlässt. Externe Dienstleister bekommen eingeschränkte oder uneingeschränkte Nutzerrechte, je nach Aufgabe.

Google rät ausdrücklich, einem SEO-Dienstleister zu Beginn nur Lesezugriff und keinen Schreibzugriff auf die Search Console zu geben [4]. Diese Empfehlung teilen wir. Für die meisten Auswertungen reicht ein Lesezugriff. Wenn wir Sitemaps einreichen, Überprüfungen starten oder einen Domain-Umzug melden sollen, besprechen wir die nötigen Rechte vorher mit Ihnen.
Bei der Einrichtung räumen wir auch auf: alte Nutzer, ehemalige Agenturen und Konten früherer Mitarbeiter werden entfernt, sofern Sie zustimmen.
Sitemaps einreichen
Eine XML-Sitemap listet die Seiten auf, die Google kennen soll. Wir prüfen, ob Ihr System eine Sitemap erzeugt, ob sie nur indexierbare Seiten mit Status 200 enthält und ob sie aktuell bleibt. Danach reichen wir sie in der Search Console ein. Bei großen Websites teilen wir die Sitemap nach Seitentypen auf, etwa Produkte, Kategorien und Ratgeber. So lässt sich im Bericht zur Seitenindexierung genau sehen, wie viele Seiten jedes Typs im Index stehen. Hinweise zur Erstellung gibt der Ratgeber XML-Sitemap erstellen, zur Prüfung unser Sitemap-Prüfer.
Mehrere Websites, Subdomains und Länder
Unternehmen mit mehreren Websites, Subdomains oder Länderversionen brauchen eine durchdachte Ordnung in der Search Console. Wir legen für jede Domain eine Domain-Property an und ergänzen URL-Präfix-Properties für Bereiche, die eigene Verantwortliche oder eigene Ziele haben, etwa einen Shop auf einer Subdomain oder die Länderverzeichnisse einer internationalen Website. So kann jedes Team seine Daten sehen, ohne dass Berechtigungen für die gesamte Domain vergeben werden müssen.
Wichtig ist eine einheitliche Benennung und eine Liste, welche Property wofür gedacht ist und wer Zugriff hat. Ohne diese Ordnung entsteht über die Jahre ein Durcheinander aus doppelten Properties, verwaisten Zugängen und Daten, die niemand mehr zuordnen kann. Wir übergeben Ihnen diese Liste als Teil der Dokumentation. Für Websites in mehreren Ländern verbinden wir die Einrichtung mit unserer Leistung internationales SEO.
Die wichtigsten Berichte
Die Search Console hat viele Berichte. Für den Alltag sind wenige wirklich wichtig, und wir zeigen Ihrem Team, wie man sie liest.

Leistung
Der Leistungsbericht zeigt Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position, aufgeschlüsselt nach Suchanfragen, Seiten, Ländern, Geräten und Zeiträumen [5]. Standardmäßig zeigt er die letzten drei Monate [5]. Hier sehen Sie, wofür Ihre Website gefunden wird und wo Seiten knapp an der ersten Ergebnisseite scheitern.
Seitenindexierung
Der Bericht zur Seitenindexierung zeigt, welche Seiten im Index stehen und aus welchen Gründen andere fehlen. Google weist darauf hin, dass eine vollständige Abdeckung aller URLs nicht das Ziel ist und bei Websites mit weniger als 500 Seiten der Bericht oft nicht nötig ist [6]. Wie man die Meldungen bewertet, beschreibt die Leistung Indexierungsprobleme beheben.
URL-Prüfung
Mit dem URL-Prüftool lässt sich für jede einzelne Adresse prüfen, ob sie im Index steht, welche Version Google als kanonisch ansieht und ob die aktuelle Fassung indexierbar ist. Wichtige neue Seiten lassen sich dort zur Indexierung einreichen.
Core Web Vitals, manuelle Maßnahmen und Sicherheit
Der Bericht zu den Core Web Vitals zeigt die Ladezeit und Bedienbarkeit Ihrer Seiten aus Sicht echter Nutzer. Die Berichte zu manuellen Maßnahmen und Sicherheitsproblemen sollten leer sein. Ist das nicht der Fall, hat die Behebung Vorrang, siehe Penalty-Hilfe.
Search Console und Webanalyse verbinden
Die Search Console zeigt, was vor dem Klick passiert. Was Besucher danach auf Ihrer Website tun, zeigt eine Webanalyse wie Matomo. Erst zusammen ergeben beide Werkzeuge ein vollständiges Bild. Matomo bietet einen kostenpflichtigen Zusatz, mit dem sich Suchbegriffe aus der Search Console importieren lassen. Die Einrichtung beschreibt die Leistung Matomo-Einrichtung. Einen Überblick über die Search Console bietet der Ratgeber Google Search Console im Überblick.
Bing nicht vergessen
Neben Google gibt es weitere Suchmaschinen mit eigenen Werkzeugen für Websitebetreiber. Die Bing Webmaster Tools zeigen ähnliche Daten für Bing und lassen sich mit wenig Aufwand einrichten. Auf Wunsch übernehmen wir das gleich mit. Einen Vergleich bietet der Ratgeber Search Console oder Bing Webmaster Tools.
Ablauf und Kosten
- Bestandsaufnahme: Gibt es schon Properties, wer hat Zugriff, welche Varianten der Domain sind abgedeckt?
- Einrichtung: Domain-Property mit DNS-Bestätigung, bei Bedarf zusätzliche URL-Präfix-Properties.
- Sitemaps prüfen und einreichen, Nutzerrechte ordnen.
- Erste Auswertung: Wir sehen uns Leistung, Indexierung und Core Web Vitals an und nennen auffällige Punkte.
- Einweisung Ihres Teams in die wichtigsten Berichte.
Die Einrichtung für eine einzelne Website ist überschaubar. Wir rechnen nach Stunden ab, zu 200 Euro netto je Stunde von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr. Im Paket SEO Starter für 1.500 Euro netto im Monat ist Monitoring enthalten, dazu gehört die Search Console. Alle Pakete stehen auf der Preisseite.
Sie wissen nicht, ob Ihre Search Console richtig eingerichtet ist oder wer Zugriff hat? Im Erstgespräch für 1 Euro klären wir das gemeinsam und zeigen Ihnen, welche Daten Sie schon heute nutzen können.
- Organisation Website- oder Plattform-Property zur Search Console hinzufügen. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Links zu Ihrer Website für ungültig erklären. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Verwalten von Inhabern, Nutzern und Berechtigungen. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Benötigst du einen Suchmaschinenoptimierer (SEO)?. Google Search Central. Stand 10.06.2026. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Leistungsbericht (Google-Suchergebnisse): Übersicht und grundlegende Einrichtung. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Bericht zur Seitenindexierung. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Meine Website-Inhaberschaft bestätigen. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
Häufige Fragen
Kostet die Google Search Console etwas?
Nein, die Search Console ist kostenlos. Sie brauchen nur ein Google-Konto und müssen belegen, dass Ihnen die Website gehört.
Was ist besser, Domain-Property oder URL-Präfix?
Für die Gesamtansicht meist die Domain-Property, weil sie alle Subdomains und Protokolle umfasst. URL-Präfix-Properties sind sinnvoll, wenn Sie Daten einzelner Verzeichnisse getrennt auswerten möchten.
Welche Rechte sollte meine Agentur bekommen?
Google empfiehlt, externen SEO-Dienstleistern zunächst nur Lesezugriff zu geben. Die Inhaberschaft sollte immer bei Ihrem Unternehmen bleiben.
Was passiert mit der Search Console bei einem Relaunch?
Mit einer DNS-Bestätigung bleibt die Property erhalten. Eine Bestätigung per Datei oder Meta-Tag geht dagegen leicht verloren, wenn die Website neu aufgesetzt wird.
Ersetzt die Search Console eine Webanalyse?
Nein. Sie zeigt, was in der Google-Suche vor dem Klick passiert. Für das Verhalten auf Ihrer Website brauchen Sie eine Webanalyse wie Matomo.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.



