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Website-Migration mit SEO-Begleitung

Bei einer Website-Migration ändern sich System, Adressen oder Struktur einer Website. Damit Rankings und Besucher erhalten bleiben, braucht jede alte Adresse ein passendes Ziel mit dauerhafter Weiterleitung, und der Umzug muss vorher getestet und danach beobachtet werden. SEO NW plant diese Schritte und begleitet die Migration bis zur Stabilisierung.

Gestapelte Umzugskartons in einem leeren hellen Büro, ein Karton offen mit Ordnern darin
Bild: KI-generiert

Eine Website-Migration ist der Moment, in dem jahrelang aufgebaute Sichtbarkeit am leichtesten verloren geht. Ein neues Shopsystem, ein Wechsel des Redaktionssystems, eine neue Adressstruktur oder die Zusammenlegung mehrerer Websites: Technisch ist das oft in wenigen Tagen erledigt. Wenn dabei aber alte Adressen ins Leere laufen, verlieren Suchmaschinen die Verbindung zwischen dem bisherigen Ranking und der neuen Seite.

SEO NW begleitet Website-Migrationen aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Wir arbeiten dabei mit Ihrer Agentur, Ihrer Entwicklung oder Ihrem Hoster zusammen und sorgen dafür, dass die SEO-Anforderungen vor dem Umschalten erfüllt sind und nicht erst danach auffallen.

Was zu einer Website-Migration zählt

Von einer Migration sprechen wir immer dann, wenn sich Adressen in größerer Zahl ändern oder die technische Grundlage wechselt. Typische Fälle sind der Wechsel von einem Shopsystem zum anderen, etwa zu Shopware, der Umzug von einem Baukasten auf WordPress oder Joomla, die Umstellung der Adressstruktur, die Zusammenlegung von Länderseiten oder mehreren Marken auf einer Domain und der Wechsel auf HTTPS.

Ändert sich vor allem der Domainname, beschreiben wir das Vorgehen auf der Seite Domain-Umzug mit SEO-Begleitung. Steht ein vollständiger Relaunch mit neuem Design und neuen Inhalten an, passt die Relaunch-Begleitung. In der Praxis überschneiden sich diese Fälle oft, und wir stimmen den Umfang im Vorgespräch ab.

Das Herzstück: die Adressliste

Google empfiehlt bei einem Umzug mit geänderten Adressen, zuerst eine vollständige Liste aller alten Adressen zu erstellen und jeder ein neues Ziel zuzuordnen. Als Quellen nennt Google Sitemaps, Daten zu den Besucherzahlen und Server-Logs, und die Liste soll neben Seiten auch Bilder, Videos, JavaScript- und CSS-Dateien umfassen [1].

Langes Papier mit gezeichneten Linien zwischen Kästchen, daneben Lineal und Bleistift von oben
Bild: KI-generiert

Wir erstellen diese Liste aus mehreren Quellen: einem vollständigen Crawl der alten Website, den Seiten mit Klicks und Impressionen aus der Search Console, den Zielen eingehender Links und, wo vorhanden, den Server-Logs. So fallen auch Adressen auf, die im Menü längst fehlen, aber noch Besucher oder Links bekommen.

Für jede alte Adresse legen wir ein inhaltlich passendes Ziel fest. Google rät davon ab, viele Seiten auf ein unpassendes Ziel wie die Startseite umzuleiten [1]. Wo es wirklich kein passendes Ziel gibt, ist ein klarer Statuscode für eine gelöschte Seite die ehrlichere Lösung.

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Inhalte, die beim Umzug verloren gehen

Neben den Adressen gehen bei Migrationen oft Inhalte verloren, ohne dass es jemand merkt. Ein neues Theme zeigt Kategorietexte nicht mehr an, ein Importskript übernimmt nur den ersten Absatz einer Produktbeschreibung, oder Zwischenüberschriften werden zu einfachem Fließtext. Für Besucher sieht die Seite vollständig aus, für Suchmaschinen fehlt ein Teil dessen, wofür die Seite bisher gefunden wurde.

Wir vergleichen deshalb für die wichtigsten Seiten den alten und den neuen Stand: Titel, Beschreibung, Überschriften, Textumfang, Bilder mit Alternativtexten und interne Links. Welche Seiten die wichtigsten sind, ergibt sich aus der Search Console. Seiten mit vielen Klicks oder vielen eingehenden Links prüfen wir einzeln, den Rest stichprobenartig mit einem Crawler.

Auch die Navigation gehört in diesen Vergleich. Wenn eine Kategorie im neuen Menü zwei Ebenen tiefer liegt, erreichen Besucher und Crawler sie schwerer, auch wenn die Weiterleitung stimmt.

Weiterleitungen richtig einrichten

Für den Umzug empfiehlt Google dauerhafte Weiterleitungen auf dem Server mit den Statuscodes 301 oder 308 [1]. Bei dauerhaften Weiterleitungen behandelt Google das Ziel als kanonische Adresse und zeigt es in den Suchergebnissen. Bei vorübergehenden Weiterleitungen wie 302 oder 307 bleibt dagegen meist die alte Adresse im Index [2]. Weiterleitungen per JavaScript sollen nach Googles Dokumentation nur der letzte Ausweg sein, weil das Rendern fehlschlagen kann und Google die Weiterleitung dann nie sieht [2].

Ketten von Weiterleitungen vermeiden wir. Google empfiehlt, möglichst direkt auf das endgültige Ziel zu verweisen, und nennt als Richtwert idealerweise nicht mehr als drei und weniger als fünf Stationen [1]. Bei Websites, die schon mehrere Umzüge hinter sich haben, ist das ein häufiges Problem: Die alte Adresse von 2015 leitet auf die von 2019 weiter, diese auf die von 2022, und die neue Migration hängt eine weitere Station an. Wir lösen solche Ketten auf, sodass jede alte Adresse direkt auf das neue Ziel zeigt.

Die Weiterleitungen sollen nach Google so lange wie möglich bestehen bleiben, in der Regel mindestens ein Jahr [1]. Aus Sicht der Besucher spricht nichts dagegen, sie dauerhaft zu behalten, denn alte Links in E-Mails, Foren oder Lesezeichen funktionieren dann weiter.

Vor dem Umschalten: testen

Die neue Website prüfen wir auf einer Testumgebung, bevor sie online geht. Dabei kontrollieren wir:

Techniker prüft im Serverraum mit Taschenlampe Kabel zwischen Racks mit grünen Lämpchen
Bild: KI-generiert
  • ob jede Adresse aus der Liste mit dem richtigen Statuscode auf das richtige Ziel führt
  • ob Titel, Beschreibungen, Überschriften und Texte der wichtigen Seiten übernommen wurden
  • ob Canonical-Tags auf die eigene neue Adresse zeigen und hreflang-Angaben stimmen
  • ob interne Links direkt auf die neuen Adressen verweisen statt über Weiterleitungen
  • ob strukturierte Daten, Bildangaben und die XML-Sitemap vorhanden sind
  • ob die Testumgebung für Suchmaschinen gesperrt ist und diese Sperre beim Umschalten entfernt wird

Google nennt diese Punkte ebenfalls: eine kanonische Angabe auf jeder neuen Seite, aktualisierte hreflang-Angaben und interne Links sowie eine Sitemap mit den neuen Adressen [1]. Der letzte Punkt der Liste klingt banal, ist aber einer der häufigsten Fehler. Eine vergessene Sperre in der robots.txt oder ein noindex aus der Testphase kann eine ganze Website aus dem Index nehmen.

Zeitpunkt und Umschalten

Google empfiehlt, den Umzug in eine Zeit mit wenig Besuchern zu legen, etwa in eine saisonale Flaute oder auf einen schwachen Wochentag. Dann trifft ein Fehler weniger Nutzer, und der Server hat mehr Kapazität für den Googlebot [1]. Für kleine und mittlere Websites rät Google, alle Adressen auf einmal umzuziehen. Große Websites können abschnittsweise umziehen [1].

Am Tag des Umschaltens prüfen wir die Weiterleitungen auf der Live-Umgebung, reichen die neue Sitemap in der Search Console ein und kontrollieren die wichtigsten Seiten mit dem URL-Prüftool. Bei einem Wechsel der Domain kommt das Tool zur Adressänderung hinzu. Google braucht es nur bei einem Wechsel der Domain oder Subdomain, nicht bei einem Wechsel auf HTTPS oder bei geänderten Pfaden innerhalb derselben Domain [1].

Nach dem Umzug: beobachten

Schwankungen nach einer Migration sind normal. Google schreibt, dass es bei mittelgroßen Websites einige Wochen oder länger dauern kann, bis nach und nach die neuen Adressen in den Suchergebnissen erscheinen, bei großen Websites auch länger [1]. Auch in der Anleitung zur Analyse von Besucherrückgängen nennt Google Umzüge als Ursache vorübergehender Schwankungen [3].

Frau am Abend am Schreibtisch vor einem Laptop von hinten gesehen, daneben Teetasse und Schreibtischlampe
Bild: KI-generiert

Wir beobachten in den Wochen nach dem Umzug täglich die Berichte zur Indexierung und zum Crawling, die Fehlerseiten im Server-Log und die Klicks der wichtigsten Seiten. Fallen einzelne Adressen auf, die ins Leere laufen, ergänzen wir die Weiterleitungen sofort. Nach einigen Wochen vergleichen wir Klicks und Impressionen mit der Zeit vor dem Umzug und dokumentieren das Ergebnis. Wichtige externe Links, die noch auf alte Adressen zeigen, lassen wir nach Möglichkeit bei den verlinkenden Seiten aktualisieren, wie Google es empfiehlt [1].

Wenn Sie wissen möchten, wie lange solche Schwankungen üblicherweise dauern, beantwortet unsere FAQ die Frage, wie lange die Rankings nach einem Relaunch schwanken. Für Shops gibt es den Ratgeber Shop-Relaunch ohne Rankingverlust.

Kosten

Den Aufwand einer Migration bestimmen vor allem die Zahl der Adressen und die Zahl der Altlasten aus früheren Umzügen. Wir rechnen nach Stunden ab, zum Satz von 200 Euro netto montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Ein Umschalten außerhalb dieser Zeiten, etwa nachts oder am Wochenende, kostet 400 Euro netto je Stunde. Für große Shops oder internationale Websites mit längerer Begleitung passt oft das Paket SEO Enterprise für 16.000 Euro netto im Monat, das internationale und E-Commerce-Themen einschließt.

Sie planen eine Migration und möchten wissen, wo die Risiken bei Ihrer Website liegen? Im Erstgespräch für 1 Euro geht Alexander Müller Ihr Vorhaben mit Ihnen durch und sagt Ihnen, was vor dem Umschalten geklärt sein muss. Wenn die neue Website schon online ist und Besucher fehlen, erreichen Sie uns unter 0800 188 7 100, rund um die Uhr.

  1. Organisation Site moves with URL changes. Google Search Central. Stand 20.08.2026. abgerufen am 30.10.2026
  2. Organisation Redirects and Google Search. Google Search Central. Stand 14.04.2026. abgerufen am 30.10.2026
  3. Organisation Debugging drops in Google Search traffic. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 30.10.2026

Häufige Fragen

Wie lange sollten Weiterleitungen nach einer Migration bestehen bleiben?

Google empfiehlt, sie so lange wie möglich zu behalten, in der Regel mindestens ein Jahr. Wir raten, sie dauerhaft bestehen zu lassen, weil alte Links in E-Mails, Foren und Lesezeichen sonst ins Leere führen.

Verliere ich bei einer Migration zwangsläufig Rankings?

Vorübergehende Schwankungen sind normal, während Google die neuen Adressen crawlt und einordnet. Dauerhafte Verluste entstehen meist durch fehlende oder falsche Weiterleitungen, verlorene Inhalte oder technische Sperren. Diese Fehler lassen sich mit Planung und Tests vermeiden.

Brauche ich das Tool zur Adressänderung in der Search Console?

Nur, wenn sich die Domain oder Subdomain ändert. Für einen Wechsel auf HTTPS, von oder zu www oder für geänderte Pfade innerhalb derselben Domain ist es laut Google nicht nötig.

Sollte ich alle Adressen auf einmal umziehen?

Für kleine und mittlere Websites empfiehlt Google den Umzug in einem Schritt. Große Websites können abschnittsweise umziehen, was die Fehlersuche erleichtert, aber mehr Planung verlangt.

Kann ich auf die Startseite weiterleiten, wenn es kein passendes Ziel gibt?

Davon rät Google ab. Wenn eine Seite wirklich kein inhaltlich passendes Ziel hat, ist ein Statuscode für eine entfernte Seite die klarere Lösung.

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Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.

Erstgespräch für 1 €. Ihre Angaben gehen an 301@seo-manager.info und dienen nur der Antwort. Datenschutz. Lieber sprechen? 0800 188 7 100, rund um die Uhr.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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