Ihre Wettbewerber in der Suche sind oft andere Unternehmen als die, die Sie aus dem Geschäft kennen. Bei einer Suchanfrage nach Ihrer Leistung stehen vielleicht ein Vergleichsportal, ein Fachmagazin und ein Anbieter aus einer anderen Stadt vor Ihnen, während der bekannte Mitbewerber aus der Nachbarschaft gar nicht auftaucht. Eine SEO-Wettbewerbsanalyse zeigt, wer Ihnen bei den Suchanfragen, die für Ihr Geschäft zählen, die Klicks abnimmt und womit.
SEO NW erstellt Wettbewerbsanalysen als eigene Leistung oder als Teil einer Strategie. Das Ergebnis ist eine Liste von Aufgaben für Ihre eigene Website, geordnet nach dem Abstand zu den Wettbewerbern, den jede Aufgabe verringert.
Wer Ihre Wettbewerber in der Suche sind
Wir beginnen bei den Suchanfragen, nicht bei den Firmennamen. Aus Ihrer Search Console, einer Keyword-Recherche und Gesprächen mit Ihrem Vertrieb stellen wir die Suchanfragen zusammen, die für Ihr Geschäft wichtig sind. Für jede davon sehen wir uns an, welche Seiten oben stehen. Erst danach gruppieren wir die Ergebnisse nach Domains.
Daraus entstehen meist drei Gruppen. Direkte Wettbewerber bieten dasselbe an wie Sie. Informationsseiten wie Magazine, Ratgeberportale oder Wikipedia besetzen die Fragen, die Ihre Kunden vor dem Kauf stellen. Plattformen wie Vergleichsportale, Branchenverzeichnisse oder Marktplätze stehen zwischen Ihnen und dem Kunden. Jede Gruppe verlangt eine andere Antwort. Gegen einen direkten Wettbewerber hilft eine bessere Seite, gegen ein Portal oft ein guter Eintrag auf diesem Portal.
Wenn die Suchanfragen noch nicht feststehen, beginnt die Arbeit mit einer Keyword-Recherche. Beides lässt sich auch in einem Auftrag verbinden.
Was wir bei Wettbewerbern untersuchen
Für die wichtigsten Wettbewerber sehen wir uns an, wie ihre Seiten aufgebaut sind und warum sie zur Suchanfrage passen. Dazu gehören:

- Themen und Seitentypen: Welche Fragen beantworten sie, welche Seiten haben sie, die Ihnen fehlen?
- Tiefe der Inhalte: Wie ausführlich sind die Antworten, welche eigenen Daten, Beispiele oder Werkzeuge bieten sie?
- Struktur: Wie sind Kategorien und interne Verlinkung angelegt, wie tief liegen wichtige Seiten?
- Technik: Ladezeit, mobile Darstellung, Indexierung, strukturierte Daten
- Verlinkung von außen: Woher kommen ihre wichtigsten Links, und welche davon wären für Sie erreichbar?
- Darstellung im Suchergebnis: Titel, Beschreibungen, Rich Results, Bilder
Die Linkseite vertiefen wir auf Wunsch in einer eigenen Backlink-Analyse. Für die Inhalte nutzen wir eine Gap-Analyse: Welche Themen decken mehrere Wettbewerber ab, die bei Ihnen fehlen? Der Begriff ist im Glossar unter Content-Gap-Analyse erklärt.
Sprechen wir über Ihre Website
Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.
Lokale Wettbewerber
Bei Unternehmen mit Kundschaft vor Ort sieht der Wettbewerb in der Kartensuche anders aus als in den normalen Ergebnissen. Google nennt für das lokale Ranking drei Hauptfaktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zur Bekanntheit zählen unter anderem die Zahl der Websites, die auf ein Unternehmen verweisen, und die Zahl der Rezensionen [3].

Wir vergleichen deshalb für lokale Suchanfragen die Unternehmensprofile der Wettbewerber: Kategorien, Vollständigkeit, Zahl und Inhalt der Bewertungen, Antworten auf Bewertungen und Fotos. An der Entfernung können Sie nichts ändern, an Relevanz und Bekanntheit sehr wohl. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass sich ein besseres lokales Ranking nicht kaufen lässt [3].
Woher die Daten kommen
Für Ihre eigene Website arbeiten wir mit der Search Console, weil sie Daten direkt aus der Google-Suche liefert, darunter Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position [2]. Für fremde Websites gibt es diese Daten nicht. Hier nutzen wir Werkzeuge wie Sistrix, Semrush oder Ahrefs, die Rankings und Besucherzahlen schätzen.
Diese Schätzungen sind nützlich, aber keine Messwerte. Google schreibt, dass Drittwerkzeuge keinen Zugang zu den internen Ranking-Daten von Google haben, dass ihre Vorhersagen eigene Prognosen sind und dass Nutzer solche Daten manchmal irrtümlich für Angaben von Google halten [1]. Wir kennzeichnen deshalb in jeder Analyse, welche Zahl gemessen und welche geschätzt ist. Welche Werkzeuge sich wofür eignen, vergleicht unser Beitrag Sistrix oder Semrush.
Ein Teil der Analyse lässt sich mit keinem Werkzeug erledigen. Ob eine Seite die Frage des Suchenden wirklich besser beantwortet, sieht man nur, wenn man sie liest. Diese Arbeit machen wir von Hand, für jede wichtige Suchanfrage.
Was das Suchergebnis selbst verrät
Vor dem Blick auf einzelne Wettbewerber lohnt der Blick auf die Ergebnisseite als Ganzes. Sie zeigt, welche Art von Antwort Google bei einer Suchanfrage für passend hält. Stehen oben fast nur Ratgeber, sucht die Mehrheit Informationen, und eine reine Verkaufsseite hat es schwer. Stehen dort Kategorieseiten von Shops, erwarten Suchende eine Auswahl. Erscheinen Karten, Videos, Bilder oder eine KI-Übersicht, verändert das, wie viele Klicks bei den normalen Ergebnissen ankommen.
Wir halten für jede wichtige Suchanfrage fest, welche dieser Elemente erscheinen und welcher Seitentyp die vorderen Plätze besetzt. Daraus ergibt sich oft schon die wichtigste Erkenntnis der ganzen Analyse: dass Ihre Seite zur falschen Art von Suchanfrage passt. Eine Leistungsseite, die für eine Informationsfrage ranken soll, braucht entweder einen begleitenden Ratgeber oder einen anderen Zuschnitt.
Häufig zeigt sich außerdem, dass Wettbewerber mit weniger Inhalten vorne stehen, weil ihre Seiten klarer gegliedert sind und schneller zur Antwort kommen. Umfang allein entscheidet nicht. Auch Google schreibt im SEO-Leitfaden, dass die Länge eines Textes für sich genommen kein Rankingfaktor ist [5].
Vom Vergleich zur Maßnahme
Oft genügen einem Wettbewerber zwei oder drei Stärken, die Ihnen fehlen, um vorn zu stehen. Unsere Analyse sucht genau diese Stärken und fragt, ob Sie sie mit vertretbarem Aufwand aufholen oder übertreffen können.

Nachahmen allein reicht dabei selten. Google empfiehlt für die Sichtbarkeit in der Suche und in den KI-Funktionen Inhalte, die auf eigenem Wissen und eigener Erfahrung beruhen, und beschreibt Zusammenfassungen dessen, was schon im Netz steht, als wenig hilfreich [4]. Wenn alle Wettbewerber dieselbe Liste mit zehn Tipps veröffentlicht haben, bringt eine elfte Liste wenig. Bessere Chancen hat eine Seite mit Erfahrungen, Daten oder Beispielen, die nur Ihr Unternehmen hat.
Am Ende steht eine Liste von Maßnahmen, geordnet nach Wirkung und Aufwand. Für jede Maßnahme nennen wir den Grund aus der Analyse, damit Sie nachvollziehen können, warum sie vorne oder hinten steht. Wie diese Liste in einen längerfristigen Plan eingebettet wird, beschreibt die Seite SEO-Strategie entwickeln.
Wettbewerber laufend beobachten
Eine einmalige Analyse ist eine Momentaufnahme. Wettbewerber bauen neue Seiten, ziehen auf ein neues System um oder verlieren nach einem Update an Sichtbarkeit. Für Kunden in laufender Betreuung beobachten wir die wichtigsten Wettbewerber weiter und melden auffällige Veränderungen im Monatsbericht. Wie man das selbst einrichtet, beschreibt der Ratgeber Wettbewerber beobachten.
Besonders aufschlussreich sind Veränderungen nach einem Core Update von Google. Wenn ein Wettbewerber danach deutlich gewinnt oder verliert, lohnt ein Blick auf die betroffenen Seiten: Hat er Inhalte zusammengelegt, Autorenangaben ergänzt, alte Seiten entfernt? Solche Beobachtungen sind keine Beweise für Ursachen, sie geben aber Hinweise, welche Art von Seiten Google bei Ihren Themen gerade bevorzugt. Wir halten sie im Bericht fest und prüfen, ob sich daraus etwas für Ihre Website ableiten lässt.
Ergebnis und Kosten
Sie bekommen die Analyse als schriftliches Dokument mit einer Zusammenfassung auf der ersten Seite, den Vergleichen im Detail und der Liste der Maßnahmen. In einem Termin gehen wir die Ergebnisse gemeinsam durch und beantworten Fragen Ihres Teams.
Wir rechnen nach Aufwand ab, zum Stundensatz von 200 Euro netto montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Wie viele Stunden nötig sind, hängt von der Zahl der Suchanfragen, der Wettbewerber und der Märkte ab. In den Paketen SEO-Boost für 2.500 Euro netto im Monat und höher lässt sich die Analyse nach Absprache aus dem Stundenkontingent bestreiten.
Sie möchten wissen, wer bei Ihren wichtigsten Suchanfragen vor Ihnen steht? Nennen Sie uns im Erstgespräch für 1 Euro drei Suchanfragen, die für Ihr Geschäft zählen. Alexander Müller zeigt Ihnen im Gespräch, wer dort oben steht und was diese Seiten anders machen.
- Organisation Guidance on third-party SEO tools, services, and advice. Google Search Central. Stand 05.06.2026. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Leistungsbericht (Suchergebnisse). Google (Search Console-Hilfe). Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings bei Google. Google (Google Unternehmensprofil-Hilfe). Stand laufend. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation Optimizing your website for generative AI features on Google Search. Google Search Central. Stand 10.07.2026. abgerufen am 30.10.2026
- Organisation SEO Starter Guide: The Basics. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 30.10.2026
Häufige Fragen
Wie viele Wettbewerber sollte eine Analyse umfassen?
Für die vertiefte Untersuchung reichen meist drei bis fünf Websites, die bei Ihren wichtigsten Suchanfragen regelmäßig vor Ihnen stehen. Einen Überblick über alle Domains, die bei diesen Anfragen auftauchen, liefern wir zusätzlich.
Sind die Besucherzahlen der Wettbewerber zuverlässig?
Nein, es sind Schätzungen von Drittwerkzeugen. Google weist darauf hin, dass solche Werkzeuge keinen Zugang zu Googles internen Daten haben. Wir nutzen die Werte für Vergleiche und Trends und kennzeichnen sie als Schätzung.
Was ist der Unterschied zur Keyword-Recherche?
Die Keyword-Recherche ermittelt, wonach Ihre Zielgruppe sucht. Die Wettbewerbsanalyse untersucht, wer bei diesen Suchanfragen vorne steht und warum. Beides ergänzt sich und lässt sich in einem Auftrag verbinden.
Wie oft sollte man eine Wettbewerbsanalyse wiederholen?
Eine vollständige Analyse lohnt sich etwa einmal im Jahr oder bei größeren Veränderungen im Markt. Die wichtigsten Wettbewerber beobachten wir bei laufender Betreuung monatlich.
Hilft die Analyse auch bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten?
Ja. Wir prüfen auf Wunsch, welche Quellen in KI-Antworten zu Ihren Themen genannt werden, und vergleichen sie mit Ihrer Website. Das zeigt oft, welche Arten von Inhalten dort bevorzugt werden.
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Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Seite an und sagen Ihnen, was sich lohnt. Es kostet 1 € und findet direkt mit Alexander Müller statt.
Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.



