Ein Shop hat ein Problem, das Unternehmensseiten nicht kennen: Er erzeugt Adressen von selbst. Jeder Filter, jede Sortierung, jede Variante kann eine neue sein – und keine davon hat jemand geplant.
Die vier Stellen
Filter und Sortierung. „Größe 42, Farbe blau, nach Preis sortiert" erzeugt eine eigene Adresse. Bei fünf Filtern mit je fünf Werten sind das rechnerisch tausende Kombinationen. Nur ein kleiner Teil davon gehört in den Index – nämlich der, nach dem tatsächlich gesucht wird.
Varianten. Dasselbe Produkt in acht Farben: eine Seite mit Auswahl oder acht Seiten? Beides ist vertretbar, aber nur eine Entscheidung – und die muss konsequent umgesetzt sein.
Ausverkaufte Artikel. Nicht löschen. Die Adresse hat Bewertung und Verweise; sie gehört behalten, mit Hinweis auf Verfügbarkeit oder Alternative.
Kategorietexte. Die Kategorie ist meist die Seite mit dem größten Suchvolumen – und die mit dem dünnsten Inhalt.
Erst die Struktur, dann der Import. Wer den Katalog einspielt und danach über Adressen nachdenkt, arbeitet mit tausenden bereits indexierten Seiten. Andersherum ist es eine Stunde Arbeit.
Was mache ich mit dauerhaft ausgelisteten Produkten?
Auf ein passendes Nachfolgeprodukt oder die Kategorie weiterleiten. Nur wenn es wirklich nichts Vergleichbares gibt, ist 410 richtig – eine pauschale Umleitung auf die Startseite bringt nichts.
Brauchen Kategorieseiten Text?
Sie brauchen einen Grund zu existieren. Ein kurzer Einstieg, der Auswahl und Unterschiede erklärt, reicht meist – die üblichen 500 Wörter unterhalb der Produktliste liest niemand und sie helfen entsprechend wenig.
E-CommerceShopFilterVariantenKategorieseiten
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Über den Autor
Alexander MüllerInhaber, SEO- und GEO-Berater
Inhaber von SEO NW, seit 2012 selbstständig. Kommt aus der Technik: Server, Hosting, eigene Redaktionssysteme.