Stand: 31.10.2026. Sieben Wochen nach dem Update, das Deutsch und zehn weitere Sprachen aufnahm, kam die zweite große Erweiterung. Am 12.04.2023 meldete Google im Search Status Dashboard das "April 2023 reviews update" [1]. Zwei Dinge fallen sofort auf. Der Name heißt nicht mehr "product reviews update", und der Eintrag sagt, das Update decke nun Bewertungen von Produkten, Dienstleistungen und anderen Dingen ab [1]. Damit konnten nun auch Berichte über Dienstleistungen unter das System fallen, die bis dahin nicht gemeint waren.
Die Daten
Der Eintrag im Dashboard nennt Start, Abschluss und den erweiterten Umfang des Updates.

| Angabe | laut Google |
|---|---|
| Name im Dashboard | April 2023 reviews update [1] |
| Start | 12.04.2023, 09:00 Uhr US-Pazifik [1] |
| Abschluss | 25.04.2023 [1] |
| Dauer | 13 Tage, 2 Stunden [2] |
| Umfang | Bewertungen von Produkten, Dienstleistungen und anderen Dingen [1] |
| Vorheriges Ranking-Update | March 2023 Core Update, Start 15.03.2023, 13 Tage und 7 Stunden [2] |
| Nächstes Ranking-Update | August 2023 Core Update, Start 22.08.2023 [2] |
Anders als die nachgetragenen Einträge der Vorjahre stammt dieser Eintrag direkt aus der Zeit des Updates. Google veröffentlichte ihn am Starttag um 09:08 Uhr und meldete den Abschluss am 25.04.2023 [1]. Das Core Update vom März war zu diesem Zeitpunkt seit gut zwei Wochen beendet, und bis zum nächsten Core Update im August vergingen vier Monate [2]. Das Zeitfenster ist damit sauber abgegrenzt.
Was "mehr als Produkte" bedeutet
Was unter Bewertungen fällt, beschreibt Google heute in seiner Dokumentation zum Bewertungssystem. Bewertungen können demnach jedes Thema betreffen [3]. Als Beispiele nennt Google Produkte wie Laptops oder Winterjacken, Medien wie Filme oder Videospiele und Dienstleistungen oder Unternehmen wie Restaurants oder Modemarken [3]. Das System richtet sich an eigenständige Inhalte, die eine Empfehlung, eine Meinung oder eine Analyse liefern [3]. Bewertungen Dritter, etwa Nutzerrezensionen unter einem Produkt, prüft es nicht [3].

Für Websites in Deutschland heißt das: Ein Restaurantführer, ein Blog mit Hotelberichten, ein Portal mit Handwerkervergleichen oder eine Seite mit Filmkritiken kann seit April 2023 vom Bewertungssystem erfasst werden. Die Sprache war seit Februar 2023 kein Hindernis mehr, weil Deutsch zu den elf Sprachen gehört [3]. Kundenrezensionen im eigenen Google-Unternehmensprofil sind etwas anderes. Welche Rolle Sterne und Anzahl der Rezensionen dort spielen, erklärt der Ratgeber Bewertungen: Sterne und Anzahl im Ranking auf unserem Local-SEO-Portal.
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Seite oder ganze Website
Google bewertet Bewertungsinhalte laut Dokumentation vor allem auf der Ebene einzelner Seiten [3]. Websites mit sehr vielen Bewertungsinhalten können zusätzlich insgesamt bewertet werden, Websites mit wenigen Bewertungen eher nicht [3]. Für ein Reiseblog mit Hunderten Hotelberichten ist das ein anderes Risiko als für eine Firmenwebsite mit einem einzelnen Erfahrungsbericht.

Die Anforderungen an die Inhalte selbst sind dieselben wie bei Produkten. Googles Anleitung zu hochwertigen Bewertungen empfiehlt, Belege der eigenen Erfahrung zu zeigen, etwa Bilder, Ton oder Links, und Vor- und Nachteile auf Grundlage eigener Recherche zu besprechen [4]. Bei einem Restaurant heißt das zum Beispiel eigene Fotos vom Teller, eine Angabe, wann man dort war, und ein Vergleich mit ähnlichen Lokalen. Wer seine Berichte mit Videos belegen will, kann dafür Jan ansprechen.
Die Anleitung enthält weitere Punkte, die bei Dienstleistungen genauso gelten. Google empfiehlt, messbare Angaben dazu zu machen, wie etwas in verschiedenen Bereichen abschneidet, und bei Bestenlisten jedem Eintrag genug eigene Substanz zu geben [4]. Wer etwas als das Beste für einen Zweck empfiehlt, soll das mit Belegen aus erster Hand begründen [4]. Die Länge eines Berichts zählt laut Google weniger als Qualität und Eigenständigkeit [4]. Für einen Vergleich von Handwerksbetrieben heißt das etwa: lieber fünf Betriebe, mit denen man selbst gearbeitet hat, als zwanzig aus einem Verzeichnis abgeschrieben.
Wie Sie Verluste aus dem April 2023 einordnen
Das Zeitfenster ist günstig für die Analyse. Vergleichen Sie in der Search Console die zwei Wochen vor dem 12.04.2023 mit den zwei Wochen nach dem 25.04.2023 und schauen Sie gezielt auf Seiten mit Urteilen und Empfehlungen. Erholung ist laut Google möglich, wenn die Inhalte besser werden, sie braucht aber Zeit [3]. Den vorherigen Schritt beschreibt das Reviews Update Februar 2023, den nächsten und letzten angekündigten das Reviews Update November 2023. Das Core Update davor behandelt der Beitrag zum März 2023 Core Update.
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- Organisation April 2023 reviews update. Google Search Status Dashboard. Stand 25.04.2023. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation All incidents reported for Ranking. Google Search Status Dashboard. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Google Search's reviews system and your website. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Write high quality reviews. Google Search Central. Stand 10.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Wann lief das Reviews Update im April 2023?
Vom 12.04.2023 bis zum 25.04.2023. Das Search Status Dashboard gibt die Dauer mit 13 Tagen und 2 Stunden an.
Was war neu am April-Update?
Es erfasste laut Google nicht mehr nur Produktbewertungen, auch Bewertungen von Dienstleistungen und anderen Dingen. Deshalb heißt es seitdem "reviews update" ohne "product".
Betrifft das auch Kundenrezensionen?
Nein. Das Bewertungssystem prüft laut Google keine Bewertungen Dritter wie Nutzerrezensionen unter einem Produkt. Es geht um eigene Inhalte mit Empfehlung, Meinung oder Analyse.
Bewertet Google die ganze Website?
Vor allem einzelne Seiten. Bei Websites mit sehr vielen Bewertungsinhalten kann laut Google auch eine Bewertung der gesamten Website hinzukommen.
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