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Content-Audit-Vorlage

Die Content-Audit-Vorlage erfasst jede inhaltliche URL einer Website mit Klicks, Impressionen, Indexstatus, letzter Aktualisierung und einer Einschätzung der Qualität. Am Ende steht für jede Zeile eine Entscheidung: behalten, überarbeiten, zusammenlegen oder entfernen.

Archivraum mit Metallregalen, in dem eine Frau in den Fünfzigern Papiermappen in Kartons sortiert
Bild: KI-generiert

Nach einigen Jahren hat fast jede Website Beiträge, die niemand mehr liest, Seiten zu Themen, die sich überschneiden, und Texte mit veralteten Angaben. Ein Content-Audit räumt auf. Es geht jede Seite einzeln durch und legt fest, was mit ihr passiert. Die Vorlage gibt dafür eine Tabelle vor, in der Daten und Urteil nebeneinander stehen: links die Zahlen aus der Search Console, rechts Ihre Einschätzung und die Entscheidung.

Ausschnitt aus der Tabelle

URLKlicksImpressionenIndexstatusQualitätEntscheidung
/ratgeber/thema-a/[Wert][Wert]indexiertaktuell, vollständigbehalten
/ratgeber/thema-b/[Wert][Wert]indexiertAngaben veraltetüberarbeiten
/blog/thema-a-kurz/[Wert][Wert]gecrawlt, nicht indexiertwiederholt Thema Azusammenlegen mit /ratgeber/thema-a/
/aktion-vorjahr/[Wert][Wert]indexiertAngebot beendetentfernen (410)

Die Datei enthält weitere Spalten: Titel, Seitentyp, Hauptthema, letzte Aktualisierung, Ziel bei Zusammenlegung, Zuständig und Status.

Vorlage herunterladen (CSV, Excel und Google Tabellen)

Frei nutzbar für eigene und Kundenprojekte. Wer die Datei weitergibt, nennt bitte seo-manager.info als Quelle.

Die Daten zusammentragen

Die Liste der URLs entsteht aus der XML-Sitemap, einem Crawl oder einem Export aus dem CMS. Für Klicks und Impressionen nutzen Sie den Leistungsbericht der Search Console in der Ansicht Seiten. Er zeigt Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittliche Position und lässt sich als Datei exportieren [1]. Wählen Sie einen Zeitraum, der saisonale Schwankungen abdeckt. Google schlägt für die Analyse von Rückgängen einen Zeitraum von 16 Monaten vor, um wiederkehrende Ereignisse im Jahresverlauf zu erkennen [2]. Für ein Audit ist das ebenfalls ein guter Rahmen.

Den Indexstatus liefert der Bericht zur Seitenindexierung. Er unterscheidet indexierte von nicht indexierten Seiten und nennt Gründe, etwa noindex, Duplikat oder "Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert" [3]. Seiten mit dem letzten Status hat Google abgerufen, aber noch nicht in den Index aufgenommen [3]. Bei einem Content-Audit sind sie ein Anlass, die Qualität genauer anzusehen.

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Die Spalte Qualität

Zahlen allein reichen nicht für die Entscheidung. Eine Seite mit wenigen Klicks kann für Ihre Kunden wichtig sein, etwa eine Anleitung, die der Support verschickt. Die Spalte Qualität ist deshalb ein Freitext. Halten Sie fest, ob die Angaben stimmen, ob die Seite eine Frage vollständig beantwortet und ob sie etwas bietet, das andere Seiten nicht haben. Google nennt für diese Einschätzung Fragen wie diese: Bietet der Inhalt eigene Informationen oder Analysen, und geht er über das Offensichtliche hinaus [4]?

Hände halten über einem Schreibtisch zwei Ausdrucke nebeneinander, einer mit Bleistiftmarkierungen
Bild: KI-generiert

Notieren Sie auch Überschneidungen. Wenn zwei Seiten dasselbe Thema behandeln, steht in beiden Zeilen ein Verweis auf die jeweils andere. Die Keyword-Map zeigt, welche der beiden das Hauptkeyword trägt.

Vier Entscheidungen

Jede Zeile endet mit einer von vier Entscheidungen. Behalten heißt, die Seite bleibt, wie sie ist. Überarbeiten heißt, Inhalt und Angaben werden aktualisiert. Zusammenlegen heißt, der Inhalt geht in eine stärkere Seite ein, und die alte Adresse leitet dauerhaft dorthin weiter. Google nennt das Zusammenführen von Inhalten auf einer Seite ausdrücklich als zulässigen Fall einer Weiterleitung [5]. Entfernen heißt, die Seite liefert 404 oder 410. Das ist nach Google in Ordnung für Inhalte, die es nicht mehr gibt [3, 5]. Alle Weiterleitungen aus dem Audit tragen Sie in die Redirect-Tabelle ein.

Vier leere Holzkisten in einer Reihe auf einem sauberen Boden, in zweien liegen einige Blätter
Bild: KI-generiert

Eine fünfte Möglichkeit ist noindex. Sie passt für Seiten, die für Besucher nützlich sind, aber nicht in der Suche erscheinen sollen. Google setzt dafür voraus, dass die Seite nicht per robots.txt gesperrt ist, weil der Crawler das noindex sonst nicht sieht [6].

Nach dem Audit

Ein Audit ist erst abgeschlossen, wenn jede Zeile eine Entscheidung und einen Namen in der Spalte Zuständig hat. Arbeiten Sie die Entscheidungen in Gruppen ab: zuerst die Weiterleitungen und Entfernungen, weil sie schnell erledigt sind, danach die Zusammenlegungen und zuletzt die Überarbeitungen, die am meisten Zeit brauchen. Setzen Sie den Status jeder Zeile erst auf erledigt, wenn die Änderung live ist und Sie sie auf der Website geprüft haben.

Die Zeilen mit "überarbeiten" wandern als Aktualisierung in den Redaktionsplan, mit einer kurzen Notiz, was sich ändern soll. Das gezielte Aufräumen schwacher Seiten heißt im Fachjargon Content Pruning. Wenn Sie das Audit lieber abgeben, beschreibt die Seite Content-Audit die Leistung. Einzelne Zweifelsfälle, etwa ob zwei Seiten zusammengelegt werden sollten, können Sie in der gratis Sprechstunde ansprechen.

  1. Organisation Leistungsbericht (Google-Suchergebnisse): Übersicht und grundlegende Einrichtung. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Fehlerbehebung bei Rückgang der Zugriffe über die Google Suche. Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Bericht zur Seitenindexierung. Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  4. Organisation Hilfreiche, vertrauenswürdige, nutzerorientierte Inhalte erstellen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
  5. Organisation Website migrieren. Google Search Central. Stand 09.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
  6. Organisation Aufnahme in den Google-Suchindex mit noindex blockieren. Google Search Central. Stand 31.12.2025. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SEO-Audit und Content-Audit?

Das SEO-Audit prüft die Website als Ganzes, vor allem Technik und Indexierung. Das Content-Audit geht jede inhaltliche Seite einzeln durch und entscheidet, ob sie bleibt, überarbeitet, zusammengelegt oder entfernt wird.

Soll ich Seiten mit wenigen Klicks löschen?

Nicht automatisch. Eine Seite mit wenigen Klicks kann für Kunden wichtig sein. Entscheiden Sie nach Qualität und Zweck, und legen Sie schwache Seiten mit Überschneidungen lieber mit einer stärkeren zusammen.

Welcher Zeitraum eignet sich für die Klickzahlen?

Einer, der saisonale Schwankungen abdeckt. Google schlägt für die Analyse von Rückgängen 16 Monate vor, das passt auch für ein Audit.

Was passiert mit der Adresse einer zusammengelegten Seite?

Sie leitet dauerhaft mit 301 oder 308 auf die Seite weiter, die den Inhalt aufgenommen hat. Tragen Sie die Weiterleitung in die Redirect-Tabelle ein.

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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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