Ein Redaktionsplan, der nur Ideen sammelt, bringt keinen Beitrag auf die Website. Dafür braucht es eine Tabelle, in der jedes Thema einen Termin, eine verantwortliche Person und einen Status hat, und in der sichtbar wird, wofür ein Beitrag gefunden werden soll. Diese Redaktionsplan-Vorlage für SEO verbindet beides: die Planung der Redaktion und die Zuordnung zu Suchbegriffen und Zielseiten.
So sieht der Plan aus
| Termin | Arbeitstitel | Ziel-URL | Hauptkeyword | Art | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| [TT.MM.JJJJ] | [Thema A] | /ratgeber/thema-a/ | [Keyword A] | neu | Briefing |
| [TT.MM.JJJJ] | [Thema B] | /ratgeber/thema-b/ | [Keyword B] | Aktualisierung | in Arbeit |
| [TT.MM.JJJJ] | [Thema C] | /leistungen/leistung-c/ | [Keyword C] | Aktualisierung | Freigabe |
| [TT.MM.JJJJ] | [Thema D] | (neu) | [Keyword D] | neu | Idee |
In der Datei folgen weitere Spalten: Suchintention, Format (Ratgeber, Leistungsseite, Video, Checkliste), Verantwortlich, Briefing fertig, Freigabe durch, veröffentlicht am, nächste Prüfung und Notiz.
Vorlage herunterladen (CSV, Excel und Google Tabellen)
Frei nutzbar für eigene und Kundenprojekte. Wer die Datei weitergibt, nennt bitte seo-manager.info als Quelle.
Feste Werte für den Status
Ein Status ist nur nützlich, wenn alle dasselbe darunter verstehen. Die Vorlage nutzt sechs Stufen: Idee, Briefing, in Arbeit, Freigabe, veröffentlicht, Prüfung fällig. Ein Beitrag wandert von links nach rechts. Steht er länger auf einer Stufe, sieht man es beim Sortieren nach Termin sofort.

Die Stufe Briefing heißt, dass das Content-Briefing geschrieben und abgestimmt ist. Erst dann beginnt das Schreiben. Hauptkeyword und Ziel-URL kommen aus der Keyword-Map, damit der Plan keine zwei Beiträge für denselben Begriff enthält.
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Bestehende Beiträge im Plan
Die Spalte Art unterscheidet zwischen neuen Beiträgen und Aktualisierungen, weil beide Arbeitszeit kosten und in denselben Plan gehören. Google nennt im Startleitfaden aktuelle Inhalte als eine Eigenschaft hilfreicher Inhalte [1]. Die Spalte "nächste Prüfung" sorgt dafür, dass ältere Beiträge regelmäßig wieder auf den Tisch kommen.
Eine Aktualisierung im Plan heißt, dass sich der Inhalt wirklich ändert. Google zählt es zu den Warnzeichen, das Datum einer Seite zu ändern, damit sie aktuell wirkt, ohne dass sich der Inhalt nennenswert geändert hat [2]. Auch das massenhafte Hinzufügen oder Entfernen von Inhalten, nur um eine Website "frisch" erscheinen zu lassen, nennt Google und hält fest, dass es nicht funktioniert [2]. Tragen Sie in die Notiz deshalb ein, was sich ändert: neue Zahlen, ein ergänzter Abschnitt, eine korrigierte Anleitung.
Formate und Zuständigkeiten
Nicht jedes Thema ist ein Text. Eine Anleitung kann als Video besser funktionieren, eine Prüfliste als Download. Die Spalte Format hält das fest, damit die Produktion rechtzeitig planen kann.
Jede Zeile hat genau eine verantwortliche Person. Für die Freigabe gibt es eine eigene Spalte, weil Schreiben und Freigeben oft bei verschiedenen Personen liegen. Ein Termin ohne Namen hat niemanden, der ihn hält. Deshalb ist die Spalte Verantwortlich in der Vorlage ein Pflichtfeld.
Den Plan im Team nutzen
Der Plan hilft nur, wenn alle Beteiligten dieselbe Fassung nutzen. Legen Sie die Datei an einem gemeinsamen Ort ab und vereinbaren Sie, wer Zeilen hinzufügt und wer den Status ändert. In einer kurzen, regelmäßigen Abstimmung gehen Sie die Zeilen durch, deren Termin in den nächsten Wochen liegt. Dabei fällt auf, welche Beiträge hängen und woran es liegt.
Sortieren Sie vor jeder Abstimmung nach der Spalte "nächste Prüfung". Beiträge, deren Prüfdatum vorbei ist, bekommen den Status "Prüfung fällig" und eine neue Zeile mit der Art Aktualisierung. So stehen Pflege und neue Themen nebeneinander, und die Redaktion entscheidet bewusst, wofür sie die Zeit des Monats verwendet.
Wie weit im Voraus planen
Ein Plan muss nicht ein Jahr im Voraus fertig sein. Saisonale Themen sollten früh genug stehen, damit sie vor der Saison veröffentlicht sind. Für saisonale Schwankungen der Nachfrage nennt Google Google Trends als Hilfsmittel, um zu sehen, ob sich das Interesse an einem Thema im Jahresverlauf ändert [3]. Die übrigen Zeilen planen Sie in kürzeren Abständen und lassen Platz für Themen, die aus Kundenfragen entstehen.

Wie aus einzelnen Beiträgen eine Strategie wird, beschreibt die Seite Content-Strategie. Den Begriff der Inhaltspflege erklärt das Glossar unter Content Refresh. Haben Sie eine Frage zur Planung, etwa ob ein Thema neu geschrieben oder ein vorhandener Beitrag ausgebaut werden sollte, können Sie sie in der gratis Sprechstunde stellen.
- Organisation Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Hilfreiche, vertrauenswürdige, nutzerorientierte Inhalte erstellen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Fehlerbehebung bei Rückgang der Zugriffe über die Google Suche. Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Was gehört in einen Redaktionsplan für SEO?
Termin, Arbeitstitel, Ziel-URL, Hauptkeyword, Suchintention, Format, Verantwortlich, Status und das Datum der nächsten Prüfung. Die Zuordnung zu Keyword und URL unterscheidet ihn von einem reinen Themenkalender.
Warum stehen Aktualisierungen im Plan?
Weil Inhalte aktuell bleiben sollen. Eine Aktualisierung im Plan heißt, dass sich der Inhalt wirklich ändert. Ein neues Datum allein nennt Google als Warnzeichen.
Wie viele Beiträge sollte der Plan enthalten?
So viele, wie Ihre Redaktion mit guter Qualität schaffen kann. Eine feste Zahl gibt es nicht. Wichtiger ist, dass jeder Beitrag eine Ziel-URL, ein Keyword und eine verantwortliche Person hat.
Kann ich Videos und Downloads im selben Plan führen?
Ja. Die Spalte Format nimmt jede Form auf. So sieht die Produktion früh, was sie vorbereiten muss.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.



