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Relaunch-Checkliste für SEO

Die Relaunch-Checkliste ist eine Tabelle mit allen SEO-Prüfpunkten eines Website-Umzugs, geordnet nach Vorbereitung, URL-Zuordnung, Starttag und Beobachtung. Jede Zeile hat Platz für Zuständigkeit, Termin und Status, die Punkte folgen Googles Anleitung zum Migrieren einer Website.

Langer Holztisch in einem hellen leeren Büro mit Umzugskartons, aufgerollten Kabeln und einem Klemmbrett
Bild: KI-generiert

Bei einem Relaunch arbeiten viele Leute gleichzeitig: Entwickler bauen das neue System, die Redaktion zieht Inhalte um, jemand plant die Weiterleitungen, und am Starttag soll alles zusammenpassen. Diese Relaunch-Checkliste für SEO sammelt die Prüfpunkte in einer Tabelle, die Sie im Team verteilen und Zeile für Zeile abhaken. Jeder Punkt gehört zu einer Phase und hat Platz für Zuständigkeit, Termin und Ergebnis.

Die Punkte folgen Googles Anleitung zum Migrieren einer Website [1]. Warum die einzelnen Schritte nötig sind und was bei einem Onlineshop dazukommt, erklärt der Ratgeber Shop-Relaunch ohne Rankingverlust. Die Checkliste selbst erklärt wenig. Sie ist zum Abarbeiten gedacht.

Aufbau der Tabelle

Jede Zeile ist ein Prüfpunkt, die Spalten bleiben in allen Phasen gleich:

  • Phase: Vorbereitung, URL-Zuordnung, Starttag oder Beobachtung,
  • Prüfpunkt: was erledigt sein muss,
  • Grundlage: das Thema aus Googles Anleitung zum Umzug, aus dem der Punkt stammt,
  • Zuständig, Termin und Status für die Planung,
  • Notiz für Befunde, Ticketnummern oder Ausnahmen.

Die Datei ist eine CSV mit Semikolon als Trennzeichen in UTF-8. Wählen Sie beim Import in Ihr Tabellenprogramm genau diese beiden Einstellungen, dann stimmen Spalten und Umlaute. Eigene Zeilen fügen Sie einfach unten an, etwa für Punkte, die nur Ihr System betrifft.

Vorschau der Checkliste

Die Tabelle zeigt einen Ausschnitt. Die Datei enthält dieselben Punkte und weitere, jeweils mit leeren Feldern für Name, Termin und Status.

PhasePrüfpunktGrundlage
VorbereitungAlte und neue Website in der Search Console bestätigen, mit allen Varianten (mit und ohne www, http und https)Search Console vorbereiten
VorbereitungErsatz für die robots.txt aus der Entwicklung bereitlegen, Seiten mit noindex für den Start notierenNeue Website vorbereiten
VorbereitungBilder und Downloads wie PDF-Dateien übertragenNeue Website vorbereiten
VorbereitungWebanalyse auf alter und neuer Website einrichtenNeue Website vorbereiten
VorbereitungServerkapazität klären, weil Google die neue Website nach dem Umzug stärker crawltNeue Website vorbereiten
URL-ZuordnungAlte URLs sammeln: Sitemaps, Server-Logs, Webanalyse, Linkbericht der Search Console, Export aus dem CMSURL-Zuordnung
URL-ZuordnungNeue Seiten mit Canonical auf sich selbst, aktualisierten hreflang-Angaben und umgestellten internen LinksURL-Zuordnung
URL-ZuordnungXML-Sitemap mit den neuen URLs anlegenURL-Zuordnung
StarttagDauerhafte serverseitige Weiterleitungen (301 oder 308) aktivieren, direkt aufs Ziel, ohne KettenWeiterleitungen
StarttagNeue Sitemap in der Search Console einreichen, danach die alte entfernenUmzug starten
BeobachtungSitemap-Bericht: indexierte URLs der alten Sitemap sinken, die der neuen steigenÜberwachung
BeobachtungWeiterleitungen mindestens ein Jahr bestehen lassenWeiterleitungen

Vorlage herunterladen (CSV, Excel und Google Tabellen)

Frei nutzbar für eigene und Kundenprojekte. Wer die Datei weitergibt, nennt bitte seo-manager.info als Quelle.

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So füllen Sie die Checkliste aus

Beginnen Sie mit dem Starttag und planen Sie die Termine rückwärts. Google rät, den Umzug in eine Zeit mit wenig Verkehr zu legen, etwa in eine ruhige Saison oder auf einen schwachen Wochentag [1]. Wer saisonal verkauft, kennt diese Zeit meist ohnehin.

Frau in den Dreißigern hakt an einem Schreibtisch mit einem Stift Felder auf einem Ausdruck ab
Bild: KI-generiert

Tragen Sie in jede Zeile genau einen Namen ein. Ein Prüfpunkt mit zwei Zuständigen wird gern von beiden für erledigt gehalten. Für die Spalte Status reichen vier feste Werte: offen, in Arbeit, erledigt, entfällt. Wer "entfällt" wählt, schreibt den Grund in die Notiz. Ein Beispiel ist das Tool zur Adressänderung in der Search Console: Google sieht es nur für den Wechsel von Domain oder Subdomain vor, also nicht für den Schritt von http auf https oder für geänderte Pfade auf derselben Domain [1]. Bei einem reinen Designwechsel entfällt die Zeile also.

In der Phase Beobachtung steht hinter jedem Punkt ein Zeitraum statt eines festen Tages. Google weist darauf hin, dass Rankings nach dem Umzug schwanken und mittelgroße Websites oft einige Wochen oder länger brauchen, bis die neuen URLs in den Ergebnissen erscheinen [1]. Planen Sie die Kontrollen also über mehrere Wochen.

Mehrere Änderungen auf einmal

Ein Relaunch bündelt oft neues Design, neues CMS, neue Struktur und manchmal eine neue Domain. Google empfiehlt, nach Möglichkeit eine Änderung nach der anderen zu machen, zum Beispiel erst die Domain zu wechseln und danach das Layout [1]. Große Websites können den Umzug in Abschnitte teilen und mit einem Bereich beginnen, der sich selten ändert [1]. Lässt sich das bei Ihnen so planen, legen Sie die Checkliste für jeden Abschnitt als eigenes Blatt an und vermerken in der Phase, welcher Abschnitt gemeint ist.

Gestapelte Umzugskartons in einem leeren Raum mit frisch gestrichenen Wänden, Leiter und Farbroller
Bild: KI-generiert

Für die Weiterleitungen selbst zählt der Typ. Bei einer dauerhaften Weiterleitung zeigt Google das Ziel in den Suchergebnissen, bei einer vorübergehenden bleibt die alte Adresse sichtbar [2]. In der Checkliste steht deshalb 301 oder 308. Ein 302 aus der Testphase, der versehentlich live geht, fällt in der Zeile "Weiterleitungen testen" auf, wenn Sie den Statuscode mitnotieren.

Was in andere Vorlagen gehört

Die Zuordnung jeder einzelnen alten URL zu ihrem Ziel ist zu umfangreich für eine Checkliste. Dafür gibt es die Redirect-Tabelle, in der jede Zeile eine Weiterleitung mit Test-Ergebnis ist. Die technischen Prüfungen am Starttag, von der robots.txt bis zum Statuscode, stehen ausführlicher in der Technik-Checkliste für den Launch. Die Relaunch-Checkliste verweist auf beide, damit nichts doppelt gepflegt wird. Was der Fachbegriff genau umfasst, steht im Glossar unter Relaunch.

Wenn Sie den Umzug nicht allein steuern möchten, beschreibt die Seite Relaunch SEO Begleitung, wie SEO NW dabei arbeitet. Bleibt beim Ausfüllen eine Frage offen, etwa ob ein Punkt bei Ihrem Projekt überhaupt zutrifft, stellen Sie sie in der gratis Sprechstunde.

  1. Organisation Website migrieren. Google Search Central. Stand 09.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Weiterleitungen und die Google Suche. Google Search Central. Stand 20.04.2026. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Wann sollte ich mit der Relaunch-Checkliste anfangen?

Sobald feststeht, dass sich Adressen, System oder Domain ändern. Die Punkte der Vorbereitung und der URL-Zuordnung brauchen die meiste Zeit und müssen vor dem Starttag fertig sein.

Brauche ich alle Zeilen der Checkliste?

Nein. Einige Punkte gelten nur in bestimmten Fällen, etwa das Tool zur Adressänderung, das Google nur für einen Wechsel der Domain oder Subdomain vorsieht. Setzen Sie solche Zeilen auf "entfällt" und notieren Sie den Grund.

Wie lange sollen Weiterleitungen nach dem Relaunch bestehen bleiben?

Google nennt mindestens ein Jahr und rät, sie wenn möglich länger zu behalten. Eigene Links und häufig genutzte externe Links sollten Sie zusätzlich auf die neuen Adressen umstellen.

Kann ich die Checkliste für einen Shop nutzen?

Ja. Ergänzen Sie Zeilen für Produktbilder, Feeds und Filterseiten. Was dabei zu beachten ist, beschreibt der Ratgeber zum Shop-Relaunch.

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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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