WordPress SEO

WordPress ist verbreitet, gut dokumentiert und für Suchmaschinen unproblematisch – solange man drei Dinge im Blick behält. Alle drei entstehen nicht durch das System selbst, sondern durch das, was im Laufe der Jahre dazukommt.

1. Erweiterungen, die sich überlagern

Zwei Erweiterungen für dieselbe Aufgabe erzeugen widersprüchliche Angaben – etwa zwei canonical-Angaben oder zwei Sitemaps. Der häufigste Fall in übernommenen Projekten: ein SEO-Plugin ist installiert, ein zweites war es einmal, und Reste davon liefern weiterhin Auszeichnungen aus.

2. Adressen, die niemand bestellt hat

WordPress erzeugt von sich aus Archive: für Autoren, Schlagworte, Kategorien, Monate und Anhänge. Bei einem Blog mit 150 Beiträgen entstehen daraus schnell mehrere hundert dünne Seiten, die untereinander konkurrieren.

Der Anhang-Fall ist der ärgerlichste: Jedes hochgeladene Bild bekommt eine eigene Seite mit dem Bild und sonst nichts. Wer sie nicht abschaltet, hat für jede Grafik eine Seite ohne Inhalt im Index.

3. Ladezeit durch Aufbaukästen

Visuelle Seitenbaukästen erzeugen tief verschachteltes Markup und laden eigene Stil- und Skriptdateien auf jeder Seite – auch dort, wo keine ihrer Funktionen verwendet wird. Bei überladenen Installationen liegt der größte Hebel oft im Verzicht, nicht in der Optimierung.

Was wir tun

  1. Bestand prüfenWelche Erweiterungen sind aktiv, welche überschneiden sich, welche liefern noch Reste aus?
  2. Archive entscheidenWas gehört in den Index, was nicht? In den meisten Fällen bleiben Beiträge, Seiten und wenige Kategorien.
  3. Ladezeit messenMit Felddaten, nicht mit Punktwerten. Bilder und Fremdskripte zuerst.
  4. AbsichernAktuelle Fassungen, Sicherungen, Zugriffsschutz. Eine gehackte Installation kostet mehr Sichtbarkeit als jeder Optimierungsfehler.

Grundlagen zu den Maßnahmen: Technisches SEO · Content. Hosting mit passender Konfiguration: SEO Hosting.