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E-E-A-T und Autorenprofile

Ein Autorenprofil zeigt Lesern und Suchmaschinen, wer einen Inhalt geschrieben hat und warum diese Person dafür steht. Google empfiehlt eine Verfasserangabe mit Link auf eine Seite zum Hintergrund der Person, dazu strukturierte Daten mit dem Namen als author und eine ProfilePage für die Profilseite. Erfundene Profile wertet Google als Zeichen geringer Qualität.

Schreibtisch mit Füller, handschriftlichen Notizen, Brille und zugeklapptem Laptop im Morgenlicht
Bild: KI-generiert

Stand: 30.10.2026. Wer einen Ratgeber liest, will wissen, wer ihn geschrieben hat. Das gilt besonders bei Themen, bei denen falsche Angaben Folgen haben. Googles Anleitung zu strukturierten Daten für Artikel und die zu Profilseiten tragen den Stand 08.09.2026, der Leitfaden zu hilfreichen Inhalten den Stand 05.10.2026. Daraus ergibt sich, wie ein Autorenprofil aufgebaut sein sollte.

Warum Autorenprofile zählen

In seinem Leitfaden zu hilfreichen Inhalten fragt Google, ob für Leser erkennbar ist, wer einen Inhalt erstellt hat. Wo Leser eine Verfasserangabe erwarten, soll sie stehen, und sie soll auf Informationen über die Person verlinken, auf ihren Hintergrund und die Themen, über die sie schreibt [1]. Das ist Teil dessen, was Google unter E-E-A-T zusammenfasst, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Die Grundlagen dazu erklärt unser Beitrag E-E-A-T erklärt.

Leserin im Sessel liest unter einer Leselampe in einer Zeitschrift ohne lesbare Schrift
Bild: KI-generiert

Auch die Qualitätsbewerter von Google sollen sich zuerst ansehen, was eine Website oder ein Verfasser über sich selbst sagt, etwa auf der Seite "Über uns" oder im Profil des Verfassers. Danach prüfen sie, was andere über ihn sagen [4]. Ein Autorenprofil ist also der Ausgangspunkt für die Frage, ob eine Quelle vertrauenswürdig ist.

Für kleine Unternehmen ist das eine Chance. Ein Handwerksmeister, eine Steuerberaterin oder ein Arzt mit langjähriger Praxis bringt genau die Erfahrung mit, nach der Google fragt. Diese Erfahrung wird für Leser und Suchmaschinen aber erst sichtbar, wenn sie auf der Website steht: mit Namen, Werdegang und einem Bezug zu den Texten, die diese Person verantwortet.

Was auf eine Profilseite gehört

Eine gute Profilseite beantwortet die Fragen, die ein skeptischer Leser stellen würde:

Leeres Namensschild und Füller auf einem Holzschreibtisch neben einer Kaffeetasse von oben
Bild: KI-generiert
  • Wer ist die Person, und welche Rolle hat sie im Unternehmen?
  • Welche Ausbildung, welche Berufserfahrung und welche Projekte hat sie?
  • Zu welchen Themen schreibt sie, und welche Beiträge stammen von ihr?
  • Wo ist sie außerhalb der Website zu finden, etwa in Fachverbänden, Veröffentlichungen oder beruflichen Netzwerken?

Alle Angaben müssen stimmen. Google nennt erfundene Profile von Verfassern ausdrücklich als Zeichen geringer Qualität [1]. Wer ein Foto zeigt, sollte ein echtes Foto verwenden. Google rät in der Anleitung zu Profilseiten davon ab, Platzhalterbilder als Profilbild anzugeben [3].

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder Sie rufen einfach an.

Strukturierte Daten für Verfasser

Für Artikel gibt Google klare Regeln zur Auszeichnung des Verfassers. Jeder Autor, der auf der Seite genannt wird, soll auch in der Auszeichnung stehen, mehrere Autoren jeweils mit eigenem Eintrag [2]. In das Feld author.name gehört nur der Name, ohne Berufsbezeichnung, Titel oder Zusätze wie "veröffentlicht von". Dafür gibt es eigene Felder wie jobTitle [2]. Personen werden als Person ausgezeichnet, Unternehmen als Organization [2].

Über die Eigenschaft url oder sameAs verweist die Auszeichnung auf eine Seite, die den Autor eindeutig beschreibt. Das kann eine eigene Profilseite sein oder ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Google versteht beide Eigenschaften, um Autoren auseinanderzuhalten [2].

Die Profilseite selbst kann als ProfilePage ausgezeichnet werden. Google nennt als passende Fälle unter anderem Autorenseiten auf Nachrichtenseiten, Seiten "Über mich" in Blogs und Mitarbeiterseiten auf Unternehmenswebsites [3]. Pflicht sind mainEntity für die Person oder Organisation und deren Name. Empfohlen sind sameAs für Profile auf anderen Websites, ein Bild und eine kurze Beschreibung der Qualifikation [3].

Häufige Fehler

  • Die Verfasserangabe lautet "Redaktion" oder "Admin", obwohl ein Mensch den Text geschrieben hat.
  • Das Profil nennt keine überprüfbaren Angaben, nur allgemeine Sätze über Leidenschaft und Erfahrung.
  • Name und Funktion stehen gemeinsam im Feld author.name der strukturierten Daten.
  • Theme und Plugin erzeugen zwei verschiedene Autorenangaben für denselben Artikel.
  • Die Profilseite ist mit noindex gesperrt oder von keinem Artikel aus verlinkt.

Unsere Einordnung

Ein Autorenprofil ist schnell angelegt und wirkt doppelt: Leser sehen, wer hinter einem Text steht, und Suchmaschinen können Inhalte einer Person zuordnen. Entscheidend ist, dass die Angaben stimmen und die Person auch außerhalb der eigenen Website auffindbar ist. Bei uns steht dafür die Seite zu Alexander Müller mit Werdegang und Verweisen. Wie Autorenprofile auch in KI-Antworten als Vertrauenssignal wirken können, beschreibt der Ratgeber Autorenprofile als Vertrauenssignal.

Sie möchten Ihre Autorenseiten prüfen lassen? Stellen Sie Ihre Frage in der gratis Sprechstunde. Den Begriff erklärt auch das Glossar unter Autorenprofil.

  1. Organisation Creating helpful, reliable, people-first content. Google Search Central. Stand 05.10.2026. abgerufen am 30.10.2026
  2. Organisation Article structured data. Google Search Central. Stand 08.09.2026. abgerufen am 30.10.2026
  3. Organisation ProfilePage structured data. Google Search Central. Stand 08.09.2026. abgerufen am 30.10.2026
  4. Organisation Search Quality Rater Guidelines (General Guidelines). Google. Stand 11.09.2025. abgerufen am 30.10.2026

Häufige Fragen

Braucht jeder Artikel eine Verfasserangabe?

Google empfiehlt sie dort, wo Leser sie erwarten, also bei Ratgebern, Nachrichten und Fachartikeln. Die Angabe sollte auf eine Seite mit Informationen zum Hintergrund der Person verlinken.

Was gehört in das Feld author.name?

Nur der Name der Person. Berufsbezeichnungen, Titel oder Zusätze wie "veröffentlicht von" gehören laut Google in eigene Felder wie jobTitle oder honorificPrefix.

Ist ProfilePage-Markup auch für Mitarbeiterseiten geeignet?

Ja. Google nennt Mitarbeiterseiten auf Unternehmenswebsites ausdrücklich als passenden Fall, ebenso Autorenseiten auf Nachrichtenseiten und Seiten "Über mich" in Blogs.

Darf ich ein Autorenprofil ohne Foto anlegen?

Ja. Ein Foto ist für ProfilePage nur empfohlen. Wenn ein Bild angegeben wird, sollte es ein echtes Foto der Person sein und kein allgemeines Ersatzbild.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder Sie rufen einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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