Der verbreitetste Rat lautet: regelmäßig veröffentlichen. Er ist nicht falsch, aber unvollständig – zwanzig gute Beiträge, die aufeinander verweisen, wirken mehr als hundert einzelne.

Themenbündel statt Einzelstücke

Ein Bündel besteht aus einer übergeordneten Seite zum Thema und mehreren Beiträgen, die Teilfragen beantworten – alle untereinander verlinkt. Für Leser entsteht ein Weg, für Suchmaschinen ein erkennbarer Schwerpunkt.

Alte Beiträge pflegen

Der wirksamste Hebel liegt im Bestand. Ein Beitrag von vor zwei Jahren auf Position elf braucht oft eine Stunde Überarbeitung, um auf die erste Seite zu kommen. Ein neuer Beitrag braucht Wochen, um überhaupt bewertet zu werden.

Die Kandidaten stehen in der Search Console: Abfragen, bei denen die Seite zwischen Position acht und fünfzehn liegt und Klicks bekommt. Dort ist die Nachfrage bereits belegt.

Was Blogs oft falsch machen

  • Datum ohne Pflege: Ein sichtbares Datum von 2021 unter einem Text über aktuelle Technik kostet Vertrauen – überarbeiten oder Datum weglassen.
  • Kategorien und Schlagworte im Überfluss: Jedes erzeugt eine Übersichtsseite. Zwanzig Schlagworte mit je zwei Beiträgen sind zwanzig dünne Seiten.
  • Dieselbe Frage mehrfach: Der häufigste Fall überhaupt – siehe Content.