Jedes Suchergebnis ist das Ergebnis von drei Vorgängen, die zeitlich weit auseinanderliegen. Wer das kennt, versteht, warum manche Änderungen sofort sichtbar sind und andere Wochen brauchen.
Crawlen
Programme folgen Verweisen von Seite zu Seite. Sie finden nur, worauf verwiesen wird – eine Seite ohne eingehenden Verweis und ohne Eintrag in der Sitemap bleibt unentdeckt.
Indexieren
Das Gefundene wird gelesen, verstanden und gespeichert. Hier entscheidet sich, ob eine Seite überhaupt in Frage kommt. Nicht alles Gefundene wird aufgenommen: Dünne oder doppelte Inhalte bleiben liegen.
Sortieren
Erst bei der Anfrage wird sortiert – in Millisekunden, für diese eine Suche, für diesen Ort und dieses Gerät. Deshalb gibt es keine „Position" im absoluten Sinn, sondern nur eine für eine bestimmte Abfrage unter bestimmten Umständen.
Welche Suchmaschinen zählen
In Deutschland dominiert Google. Bing ist kleiner, liefert aber die Grundlage für Copilot, die Windows-Suche und teilweise für DuckDuckGo und Ecosia – wer dort vertreten ist, erreicht mehr als den Bing-Anteil selbst. Dazu kommen die Antwortsysteme, die keine Liste mehr ausgeben, sondern eine Zusammenfassung.