Eine Domain ist der Name, unter dem eine Website erreichbar ist. Sie wird nicht gekauft, sondern für einen Zeitraum registriert – wer nicht verlängert, verliert sie.
Der Aufbau
Von rechts nach links gelesen: .de ist die Endung, seo-manager die eigentliche Domain, www oder glossar eine Subdomain. Jede Subdomain wird von Suchmaschinen weitgehend als eigenständiger Auftritt behandelt – das ist bei der Planung wichtiger, als es klingt.
Worauf es bei der Wahl ankommt
Merkbar und sprechbar. Der Test: am Telefon buchstabieren müssen ist ein schlechtes Zeichen.
Kurz statt vollgepackt. Suchbegriffe im Namen sind seit Jahren kein nennenswerter Vorteil mehr.
Endung passend zum Markt. Für Deutschland .de, für Projekte ohne Landesbezug eine der neutralen Endungen.
Vorgeschichte prüfen. Eine gebrauchte Domain kann Altlasten tragen – ein Blick ins Internetarchiv kostet zwei Minuten.
Zum Wechsel: Ein Domainwechsel ist der Eingriff mit dem größten Risiko überhaupt – die gesamte Bewertung hängt an der alten Adresse. Er ist machbar, siehe Familien.camp, aber nur mit vollständiger Zuordnung jeder einzelnen Adresse.
Beides ist möglich, eine Fassung muss aber verbindlich sein und die andere dauerhaft dorthin weiterleiten. Sind beide erreichbar, existiert jede Seite doppelt.
Sind neue Endungen wie .pro oder .info schlechter?
Technisch nicht. Praktisch hängt es an der Erwartung der Zielgruppe – in Deutschland gilt .de weiterhin als Standard, und manche Endungen sind durch Missbrauch vorbelastet.
DomainEndungSubdomainDomainwechsel
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Über den Autor
Alexander MüllerInhaber, SEO- und GEO-Berater
Inhaber von SEO NW, seit 2012 selbstständig. Kommt aus der Technik: Server, Hosting, eigene Redaktionssysteme.