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Ratgeber

Discover-Bilder: so bereiten Sie Vorschaubilder für Google Discover vor

Für große Vorschaubilder in Google Discover empfiehlt Google Bilder mit mindestens 1.200 Pixeln Breite, mehr als 300.000 Pixeln insgesamt und dem Seitenverhältnis 16:9. Große Vorschauen erlaubt die Robots-Regel max-image-preview:large, alternativ die Verwendung von AMP. Das gewünschte Bild geben Sie über og:image oder schema.org-Markup an, Logos und Bilder mit viel Text eignen sich nicht.

Frau um die dreißig hält in einem hellen Büro einen breiten Landschaftsabzug gegen das Fenster und prüft den Ausschnitt
Bild: KI-generiert

In Google Discover entscheidet das Vorschaubild, ob ein Beitrag auffällt. Der Feed zeigt Karten mit Bild und Titel, und eine Karte mit kleinem Bild am Rand wirkt neben großen Bildkarten unscheinbar. Google schreibt, große Bilder brächten mit höherer Wahrscheinlichkeit Besuche aus Discover [1]. Wie Discover insgesamt funktioniert und was das Discover Core Update vom Februar 2026 geändert hat, beschreibt unser Beitrag Google Discover: Reichweite ohne Suchanfrage. Hier geht es nur um die Bilder: welche Maße, welche Einstellungen im Code und wie Sie die Vorgaben dauerhaft in Ihre Abläufe einbauen.

Die Vorgaben von Google im Wortlaut

Die Discover-Dokumentation nennt für Bilder diese Empfehlungen [1]:

  • "At least 1200 px wide", also mindestens 1.200 Pixel breit;
  • "High resolution of more than 300,000 total pixels", also mehr als 300.000 Pixel insgesamt;
  • "16x9 aspect ratio", also das Seitenverhältnis 16:9;
  • große Vorschauen "Enabled by the max-image-preview:large setting, or by using AMP".

Als Beispiel rechnet Google vor, dass ein Bild im Format 16:9 mit 1.280 mal 720 Pixeln 921.600 Pixel hat und die Vorgabe erfüllt [1]. Außerdem rät Google, keine allgemeinen Bilder wie das Website-Logo im schema.org-Markup oder im og:image-Tag zu verwenden und für beste Ergebnisse auf textlastige Bilder zu verzichten [1]. Die englischen Zitate stammen aus der englischen Fassung der Dokumentation; die deutsche Fassung sagt inhaltlich dasselbe [2].

Schritt 1: große Vorschauen erlauben

Große Vorschauen in Discover setzen laut Google die passende Robots-Regel oder AMP voraus, egal wie gut das Bild ist. Die Regel max-image-preview legt laut Google die maximale Größe fest, die eine Bildvorschau in den Suchergebnissen für die Seite haben kann [3]. Es gibt drei Werte: none für keine Bildvorschau, standard für eine Standardvorschau und large für eine größere Vorschau, die höchstens so breit ist wie der Darstellungsbereich [3].

Weit geöffneter Fensterladen an einer sonnigen Fassade gibt den Blick auf grüne Hügel frei
Bild: KI-generiert

Im HTML sieht das so aus: <meta name="robots" content="max-image-preview:large">. Die Regel lässt sich mit anderen Angaben im selben Tag kombinieren, getrennt durch Kommas. Prüfen Sie dabei, ob ein Plugin oder die Vorlage schon einen robots-Tag mit anderem Wert setzt. Zwei widersprüchliche Angaben auf einer Seite sind ein Fehler, den man beim Lesen des Quelltextes schnell findet und im Redaktionssystem lange sucht.

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Schritt 2: das Vorschaubild festlegen

Welches Bild Discover als Vorschau nimmt, können Sie beeinflussen. Google empfiehlt, über schema.org-Markup oder das og:image-Meta-Tag ein großes Bild anzugeben, weil das die Auswahl des Vorschaubilds beeinflussen kann [1]. Beide Wege können Sie parallel nutzen, solange sie auf dasselbe Bild zeigen. In den Empfehlungen für die Bildersuche nennt Google dafür auch die schema.org-Eigenschaft primaryImageOfPage und rät, ein Bild zu wählen, das für die Seite relevant ist und sie repräsentiert [4].

Für Artikel bieten die strukturierten Daten vom Typ Article eine Besonderheit: Für optimale Ergebnisse empfiehlt Google mehrere hochauflösende Bilder mit mindestens 50.000 Pixeln, gerechnet als Breite mal Höhe, in den Seitenverhältnissen 16:9, 4:3 und 1:1 [5]. Ein Beitrag kann so im image-Feld drei Zuschnitte desselben Motivs anbieten. Mehr zu Bildern in strukturierten Daten steht im Ratgeber Bilder und strukturierte Daten.

Schritt 3: richtig zuschneiden

Google versucht, Bilder für Discover automatisch zuzuschneiden [1]. Darauf sollten Sie sich nicht verlassen, wenn das Motiv wichtig ist. Wer selbst zuschneidet, soll laut Google auf einen guten Ausschnitt für die Querformat-Nutzung achten und nicht automatisch ein Seitenverhältnis anwenden [1]. Googles Beispiel: Wird ein hochformatiges Bild auf 16:9 zugeschnitten, müssen die wichtigen Details in der zugeschnittenen Fassung enthalten sein, die im og:image-Tag steht [1].

Schneidemaschine schneidet einen hochformatigen Fotoabzug auf einem Basteltisch in einen breiten Streifen
Bild: KI-generiert

In der Praxis betrifft das vor allem Porträts, Produktfotos im Hochformat und Smartphone-Aufnahmen. Ein automatischer Mittenzuschnitt schneidet dort gern Köpfe ab oder zeigt nur den Hintergrund. Legen Sie für Beiträge, die in Discover laufen sollen, eine eigene 16:9-Fassung an und prüfen Sie den Ausschnitt mit eigenen Augen.

Was in Discover nicht funktioniert

Neben den Vorgaben nennt Google einige Dinge, die Sie vermeiden sollten. Logos im Vorschaubild gehören dazu, ebenso Bilder mit viel Text [1]. Auch der Titel spielt mit: Google empfiehlt Seitentitel und Überschriften, die den Kern des Inhalts erfassen, und warnt vor Vorschauen, die wichtige Informationen zurückhalten, die man zum Verständnis des Inhalts braucht [1]. Ein Bild, das neugierig macht, aber nichts mit dem Beitrag zu tun hat, ist genau so ein Fall.

Weniger offensichtlich sind technische Fehler. Ein og:image, das auf ein kleines Vorschaubild der Mediathek zeigt statt auf die große Fassung, erfüllt die Mindestbreite nicht. Ein Bild, dessen Adresse per robots.txt gesperrt ist, kann Google nicht abrufen. Und ein Standardbild, das die Vorlage für jede Seite ohne eigenes Bild einsetzt, ist meist ein Logo oder eine Grafik mit Schrift, also genau das, wovon Google abrät.

Weitere Regeln, die Bilder ausbremsen

Zwei weitere Robots-Angaben können Bilder aus dem Spiel nehmen, ohne dass es auf der Seite auffällt. Die Regel noimageindex bedeutet laut Google: "Bilder auf dieser Seite nicht indexieren." [3] Sie steht manchmal aus alten Zeiten in Vorlagen, etwa weil jemand verhindern wollte, dass Fotos in der Bildersuche auftauchen. Die zweite Stelle ist der HTTP-Header X-Robots-Tag. Google beschreibt ihn als Weg für Dateien, in die sich kein Meta-Tag schreiben lässt, und nennt Bilddateien ausdrücklich als Beispiel [3]. Eine Serverregel, die für alle Bilder einen solchen Header mit noindex schickt, sieht man im HTML nicht. Prüfen Sie deshalb bei einer Bildadresse, welche Header der Server zurückgibt, zum Beispiel mit den Entwicklerwerkzeugen des Browsers im Bereich Netzwerk.

In den Ablauf einbauen

Discover-taugliche Bilder entstehen am zuverlässigsten, wenn die Vorgaben in der Redaktion feste Regeln sind:

Drei Abzüge derselben Bergszene in breitem, mittlerem und quadratischem Zuschnitt liegen nebeneinander
Bild: KI-generiert
  1. Für jedes Artikelbild eine Fassung mit mindestens 1.200 Pixeln Breite im Format 16:9 anlegen.
  2. Diese Fassung als og:image und im image-Feld der strukturierten Daten ausgeben, dazu Zuschnitte in 4:3 und 1:1.
  3. Die Robots-Regel max-image-preview:large in der Vorlage für alle Artikelseiten setzen.
  4. Kein Logo und kein Standardbild als Ersatz; Beiträge ohne eigenes Bild bekommen eins, bevor sie erscheinen.
  5. Nach dem Veröffentlichen eine Seite im Quelltext prüfen: robots-Tag, og:image-Adresse, Bildmaße.

Ob Ihre Beiträge in Discover erscheinen, zeigt die Search Console mit einem eigenen Leistungsbericht, der Impressionen, Klicks und die Klickrate angibt [2]. Der Bericht erscheint laut Google erst, wenn die Daten einen Mindestwert an Impressionen erreichen [1]. Für Fachbereiche von Unternehmen mit Geschäftskunden beschreibt der Beitrag Google Discover für Fachseiten, wie eine Rubrik aufgebaut sein sollte. Die allgemeinen Grundlagen zu Bildern finden Sie unter Bilder-SEO Grundlagen, Erklärungen zu og:image im Glossar unter Open Graph.

Sie möchten wissen, ob Ihre Artikelseiten die technischen Voraussetzungen erfüllen? Bringen Sie eine Beitragsadresse in die gratis Sprechstunde, dort schauen wir uns robots-Tag, og:image und Bildmaße gemeinsam an.

  1. Organisation Google Discover (englische Fassung). Google Search Central. Stand 09.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Google Discover. Google Search Central. Stand 11.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Robots-Meta-Tags, data-nosnippet und X-Robots-Tag. Google Search Central. Stand 25.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  4. Organisation Best Practices für Bilder in der Google Suche. Google Search Central. Stand 04.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  5. Organisation Strukturierte Daten für Artikel. Google Search Central. Stand 12.09.2026. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Wie groß muss ein Bild für Google Discover sein?

Google empfiehlt mindestens 1.200 Pixel Breite, mehr als 300.000 Pixel insgesamt und das Seitenverhältnis 16:9. Ein Bild mit 1.280 mal 720 Pixeln erfüllt das.

Was bewirkt max-image-preview:large?

Die Regel erlaubt Google eine große Bildvorschau, die höchstens so breit ist wie der Darstellungsbereich. Laut Google sind große Vorschauen in Discover nur mit dieser Einstellung oder mit AMP aktiviert.

Darf ich mein Logo als Vorschaubild verwenden?

Google rät davon ab. Allgemeine Bilder wie das Website-Logo und textlastige Bilder sollen nicht im og:image-Tag oder im schema.org-Markup stehen.

Schneidet Google meine Bilder selbst zu?

Google versucht es automatisch. Bei hochformatigen Fotos ist ein eigener 16:9-Zuschnitt sicherer, damit die wichtigen Details im Bild bleiben.

Garantieren große Bilder, dass mein Beitrag in Discover erscheint?

Nein. Große Bilder bringen laut Google eher Besuche, aber ob ein Beitrag ausgespielt wird, hängt von vielen weiteren Faktoren ab, unter anderem von den Inhaltsrichtlinien für Discover.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder Sie rufen einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.

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