Discover ist der Vorschlagsstrom in der Google-App und auf Android-Startbildschirmen. Der Unterschied zur Suche ist grundlegend: Es gibt keine Anfrage. Inhalte werden Menschen vorgelegt, von denen das System annimmt, dass sie interessieren.
Was daraus folgt
- Keine Suchbegriffe. Optimiert wird nicht auf eine Anfrage, sondern auf Interesse – Themen mit Aktualität oder anhaltender Neugier.
- Bilder entscheiden. Große, hochauflösende Bilder werden deutlich häufiger angezeigt. Wer nur kleine Vorschaubilder liefert, erscheint kaum.
- Titel müssen ehrlich bleiben. Übertreibung wird abgestraft, weil sie zu Rücksprüngen führt – und Rücksprünge sind das direkteste Signal, das dieser Kanal hat.
- Kein Anspruch. Es gibt keinen Weg, Aufnahme zu erzwingen, und keine Position, die man halten könnte.
Zu den Zahlen: Discover-Zugriffe schwanken extrem. Ein Beitrag kann an einem Tag mehr Besucher bringen als die Website sonst im Monat – und tags darauf nichts. Wer darauf Umsatzplanung stützt, plant auf Zufall.
Was sich lohnt
Discover als Zugabe behandeln, nicht als Kanal. Die Arbeit, die dorthin führt – gute Bilder, ehrliche Titel, Themen mit Substanz –, zahlt ohnehin auf die Suche ein. Umgekehrt gilt das nicht.
Die Auswertung steht in der Search Console als eigener Bericht, sobald genügend Zugriffe zusammenkommen.