Der Werkzeugmarkt ist unübersichtlich und teuer. Die gute Nachricht: Die beiden wichtigsten Quellen kosten nichts und liefern die zuverlässigsten Daten, weil sie direkt von der Suchmaschine kommen.

Was jeder braucht

Google Search Console

Welche Abfragen zeigen Ihre Seite, welche werden geklickt, was ist indexiert und was nicht. Die einzige Quelle mit echten Daten statt Schätzungen.

Bing Webmaster Tools

Dasselbe für Bing und damit für Copilot. Übernimmt die Daten aus der Search Console, Einrichtung in Minuten.

Wann kostenpflichtige Werkzeuge sinnvoll sind

Sobald es um Wettbewerb geht. Was der Wettbewerber tut, steht in keiner Search Console – dafür braucht es Anbieter mit eigenem Datenbestand. Dasselbe gilt für die laufende Beobachtung vieler Suchbegriffe und für die Prüfung großer Websites.

Zu den Zahlen dieser Werkzeuge: Suchvolumen und Sichtbarkeitswerte sind Schätzungen auf Basis von Stichproben. Sie taugen für Vergleiche im Zeitverlauf, nicht als absolute Größen. Wer eine Sichtbarkeitszahl als Erfolgsmaß vereinbart, misst das Modell eines Anbieters, nicht sein Geschäft.

Eigene Werkzeuge

Für wiederkehrende Aufgaben haben wir eigene gebaut: PageSpeed.de für Ladezeitanalysen und Search-Console.PRO für Auswertungen, die über die Standardansicht hinausgehen – etwa der Vergleich mehrerer Zeiträume über viele Adressen hinweg.

Was kein Werkzeug leistet

Die Entscheidung, woran man arbeitet. Ein Prüfbericht mit 300 Befunden ist keine Handlungsanweisung – ohne Reihenfolge nach Wirkung ist er nur eine längere Liste. Genau dafür gibt es das Audit.