Google News ist ein eigener Bereich für aktuelle Berichterstattung, sichtbar als Registerkarte in der Suche, als App und als Meldungsblock in den Ergebnissen. Für Websites mit regelmäßigen Nachrichten ist es ein Kanal, der oft übersehen wird.
Anmelden muss man sich nicht mehr
Früher gab es einen Aufnahmeantrag. Der ist entfallen: Seiten werden von sich aus berücksichtigt, wenn sie die Anforderungen erfüllen. Das Publisher Center dient seither vor allem der Verwaltung – Logo, Bezeichnung, regionale Ausgaben.
Was tatsächlich zählt
Aktualität mit Datum: Veröffentlichungsdatum sichtbar und ausgezeichnet, Änderungen nachvollziehbar.
Erkennbare Urheberschaft: Verfasser mit Namen und Seite, dazu ein vollständiges Impressum.
Eigene Berichterstattung: zusammenkopierte Meldungen ohne eigene Einordnung kommen nicht durch.
Saubere Trennung: Werbung, gesponserte Beiträge und redaktionelle Inhalte müssen unterscheidbar sein.
Technik: eigene Adresse je Artikel, keine Sperren für den Crawler, zügige Ladezeit.
Der häufigste Ausschlussgrund ist keine technische Hürde, sondern fehlende Substanz: Meldungen, die andernorts abgeschrieben und um nichts ergänzt wurden. Wer eigene Einordnung liefert, hat den größten Teil erledigt.
Es gibt keinen Bescheid und keine Frist. Wenn regelmäßig eigene Beiträge erscheinen und die Voraussetzungen stimmen, tauchen Meldungen nach einigen Wochen auf. Ausbleiben ist kein Fehlerzustand, sondern meist ein Hinweis auf fehlende Substanz oder Frequenz.
Brauche ich eine eigene News-Sitemap?
Für sehr aktuelle Nachrichten hilft sie, weil sie neue Beiträge schneller meldet. Pflicht ist sie nicht – bei einem Fachblog mit wenigen Beiträgen im Monat bringt sie kaum etwas.
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Über den Autor
Alexander MüllerInhaber, SEO- und GEO-Berater
Inhaber von SEO NW, seit 2012 selbstständig. Kommt aus der Technik: Server, Hosting, eigene Redaktionssysteme.