Wie eine Seite aussieht, bewertet keine Suchmaschine. Wie sie sich benutzen lässt, wirkt sich dagegen aus – über Umwege, aber messbar.

Die vier Berührungspunkte

Ladeverhalten

Große Bilder, Schriften von fremden Servern, Bewegtbild im Kopfbereich: Gestaltungsentscheidungen mit unmittelbarer Wirkung auf die Ladezeit.

Springendes Layout

Wenn Anzeigen oder Bilder nachträglich Platz einnehmen, verrutscht der Inhalt. Das wird gemessen – und ärgert Nutzer mehr als fast alles andere.

Lesbarkeit

Zu kleine Schrift, zu wenig Kontrast, zu lange Zeilen. Wer nach zwei Sekunden zurückgeht, hinterlässt ein Signal.

Auffindbarkeit im Text

Überschriften, Absätze, Aufzählungen. Dieselbe Struktur, die Leser scannen lässt, macht Abschnitte für Antwortsysteme entnehmbar.

Der teuerste Gestaltungsfehler ist die Startseite ohne Aussage: ein Bild, ein Schlagwort, ein Knopf. Wer nicht in fünf Sekunden erkennt, was hier angeboten wird und für wen, geht zurück – unabhängig davon, wie gut die Seite gefunden wurde.

Barrierefreiheit als Nebeneffekt

Fast alles, was einer Seite bei Suchmaschinen hilft, hilft auch Menschen mit Hilfstechnik: klare Überschriftenfolge, sprechende Verweistexte, Alternativtexte, ausreichender Kontrast. Das ist kein Zufall – beide werten dieselbe Struktur aus.