WordPress erscheint in Haupt- und Korrekturfassungen. Korrekturen laufen meist automatisch und unbemerkt; eine Hauptfassung wie 7.0 bringt Änderungen an der Oberfläche, an der Bearbeitung und gelegentlich an Schnittstellen, auf die Erweiterungen zugreifen.
Die Reihenfolge beim Aktualisieren
SicherungDateien und Datenbank. Ohne sie ist jede Aktualisierung ein Versuch ohne Rückweg.
TestumgebungEine Kopie aktualisieren und die wichtigsten Seiten durchklicken – Startseite, ein Beitrag, ein Formular, der Kaufvorgang.
Erweiterungen zuerstVor der Hauptfassung alle Erweiterungen aktualisieren. Veraltete sind der häufigste Grund für Fehler.
Dann liveZu einer Zeit mit wenig Verkehr, mit Blick ins Fehlerprotokoll in den folgenden Tagen.
Was oft vergessen wird: nach der Aktualisierung prüfen, ob die Seiten noch indexierbar sind. Ein versehentlich gesetzter Haken bei „Suchmaschinen blockieren" nach einer Wiederherstellung ist einer der häufigsten Gründe für plötzliche Rankingverluste.
Was nicht aktualisiert wird, wird zum Risiko
Wer aus Sorge vor Fehlern gar nicht aktualisiert, tauscht ein beherrschbares Risiko gegen ein unbeherrschbares: Bekannte Sicherheitslücken werden nach Veröffentlichung automatisiert ausgenutzt. Ein Update, das drei Tage Vorbereitung braucht, ist immer noch billiger als eine bereinigte Installation.
Bei Sicherheitsfassungen ja, sofort. Bei Hauptfassungen sind ein bis zwei Wochen Abstand vertretbar – bis Erweiterungen nachgezogen haben und erste Fehlerberichte vorliegen.
Kann ich automatische Aktualisierungen einschalten?
Für Korrekturfassungen ja, das ist der Regelfall. Für Hauptfassungen und Erweiterungen mit Eingriff in die Darstellung besser nicht ohne vorherigen Test.
WordPressAktualisierungWartungSicherheit
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Über den Autor
Alexander MüllerInhaber, SEO- und GEO-Berater
Inhaber von SEO NW, seit 2012 selbstständig. Kommt aus der Technik: Server, Hosting, eigene Redaktionssysteme.