Besucher kommen über vier Wege. Sie unterscheiden sich nicht in der Wirkung, sondern in der Kostenstruktur – und daran entscheidet sich, welcher für Sie taugt.
Quelle
Kosten
Anlaufzeit
Was passiert beim Stopp
Suche (unbezahlt)
Arbeit, keine Klickkosten
Monate
läuft weiter, nimmt langsam ab
Anzeigen
je Klick
Stunden
sofort null
Empfehlung, Verweise
Arbeit an Sichtbarkeit
Wochen bis Monate
läuft weiter
Direktaufruf
Markenaufbau
Jahre
bleibt am längsten
Der häufigste Denkfehler
Mehr Besucher sind nicht das Ziel. Ein Verzehnfachen der Zugriffe ohne eine einzige zusätzliche Anfrage ist ein teurer Misserfolg. Die brauchbare Kennzahl ist nicht die Zahl der Besucher, sondern die Zahl derer, die etwas tun.
Daraus folgt eine unbequeme Reihenfolge: Erst prüfen, ob die vorhandenen Besucher zu Anfragen führen. Wenn von hundert keiner anfragt, werden es von tausend auch nicht mehr – nur teurer.
Was tatsächlich hilft
Suchabsicht prüfenKommen die Besucher zu den Themen, zu denen Sie etwas anbieten? Zugriffe auf einen Ratgeber, der nichts mit Ihrem Angebot zu tun hat, sind Statistik, kein Geschäft.
Abbruchstellen findenWo verlassen Besucher die Seite? Meist an derselben Stelle – und meist aus einem erkennbaren Grund.
Erst dann skalierenWenn der Weg von Besuch zu Anfrage funktioniert, lohnt es, mehr Besucher darauf zu leiten.
So viele, wie für die gewünschte Zahl an Anfragen nötig sind. Bei einem Handwerksbetrieb können hundert gut passende Besucher im Monat reichen, bei einem Shop sind hunderttausend wenig. Die Zahl allein sagt nichts.
Lohnen sich Anzeigen parallel zu SEO?
Zum Überbrücken ja. Anzeigen liefern in Stunden, was unbezahlte Sichtbarkeit in Monaten aufbaut – und zeigen nebenbei, welche Suchbegriffe tatsächlich zu Anfragen führen. Diese Erkenntnis ist für die weitere Arbeit oft mehr wert als die Klicks selbst.
TrafficBesucherKanäleConversion
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Über den Autor
Alexander MüllerInhaber, SEO- und GEO-Berater
Inhaber von SEO NW, seit 2012 selbstständig. Kommt aus der Technik: Server, Hosting, eigene Redaktionssysteme.